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19.05.2015

20:46 Uhr

Hannover

31.000 Menschen wegen Bombenentschärfung evakuiert

Es ist eine der größten Evakuierungen nach dem Zweiten Weltkrieg: In Hannover müssen für die Entschärfung einer 250-Kilo-Bombe rund 31.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Der Sprengkörper lag lange unter einer Schule.

Rund 31 000 Menschen in der Südstadt von Hannover müssen am Abend ihre Wohnungen verlassen. Eine Fliegerbombe mit 250 Kilogramm war bei Abrissarbeiten auf einem Schulgelände entdeckt worden. Sie soll am späten Abend entschärft werden. dpa

Bombenentschärfung in Hannover

Rund 31 000 Menschen in der Südstadt von Hannover müssen am Abend ihre Wohnungen verlassen. Eine Fliegerbombe mit 250 Kilogramm war bei Abrissarbeiten auf einem Schulgelände entdeckt worden. Sie soll am späten Abend entschärft werden.

HannoverNach dem Fund eines Bomben-Blindgängers hat am Dienstagabend in Hannover eine der größten Evakuierungen nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Insgesamt rund 31.000 Menschen müssen für die Entschärfung der 250-Kilo-Bombe ihre Wohnungen verlassen. Nach der derzeitigen Planung gehe man frühestens gegen Mitternacht von einer Entschärfung des Blindgängers aus, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Betroffen war unter anderem auch die Staatskanzlei. Die Bombe war am Vormittag bei Abrissarbeiten auf einem ehemaligen Schulgelände entdeckt worden. Mehr als 70 Jahre lang hatte sie unentdeckt unter dem zuletzt von Gymnasiasten und der Volkshochschule genutzten Gelände in der dicht besiedelten Südstadt gelegen. Von der bislang größten Evakuierungsaktion in Deutschland seit Kriegsende waren 2011 in Koblenz rund 45.000 Menschen betroffen.

Von

dpa

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