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17.11.2011

13:34 Uhr

Hass auf Uniform

Schülerinnen zünden ihre Schule an

Seit zwei Jahren müssen israelische Schüler einheitliche Schulkleidung tragen. Das hatte jetzt Konsequenzen. Weil sie nicht in Flip-Flops zur Schule kommen durften, haben vier Schülerinnen ihre Schule in Brand gesetzt.

Schülerinnen und ein Orthodoxer Jude in Jerusalem. Reuters

Schülerinnen und ein Orthodoxer Jude in Jerusalem.

BeerschevaAus Wut über die verhasste Schuluniform haben vier Teenager im Süden Israels ihre Schule in Brand gesetzt. „Sie haben Feuer in zwei Klassen gelegt und ziemlichen Schaden angerichtet“, sagte ein Sprecher der Polizei in Beerscheva. Es sei aber niemand verletzt worden. Nach ihrer Festnahme hätten die Schülerinnen der 11. Klasse gestanden.

„Ihnen gefiel die ganze Disziplin an der Schule nicht, dass sie eine Uniform tragen mussten und nicht in Flip-Flops kommen durften“, sagte Sprecher Tamir Avtavi. Die aufsässigen Oberschülerinnen müssten jetzt damit rechnen, zu Sozialdiensten verdonnert zu werden.

Israelische Schüler müssen seit zwei Jahren eine einheitliche Kleidung tragen. Pflicht ist allerdings meistens nur ein T-Shirt mit dem aufgedruckten Symbol der Schule. Vor allem Schülerinnen der Oberstufe werden angehalten, sich nicht aufreizend zu kleiden.

Von

dpa

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