Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.07.2017

09:08 Uhr

Heftige Regenfälle

Hochwasserwarnung im Harz

In der Nacht zu Dienstag hat es in Deutschland erneut heftige Regenfälle gegeben. Besonders betroffen waren Gebiete in Niedersachsen und Thüringen. Im Harz wurde eine Hochwasserwarnung ausgesprochen.

Heftige Wasserfälle

Ausnahmezustand: Knietief überschwemmte Straßen in Berlin

Heftige Wasserfälle: Ausnahmezustand: Knietief überschwemmte Straßen in Berlin

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

BerlinIn weiten Teilen Deutschlands hat es erneut heftige Regenfälle gegeben. Besonders betroffen waren in der Nacht zu Dienstag der Süden Niedersachsens und der Norden Thüringens, wie der Deutsche Wetterdienst am Morgen mitteilte. Hier seien in den letzten 24 Stunden zwischen 50 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, punktuell sogar 100 Liter pro Quadratmeter. „Das ist mehr als die übliche monatliche Niederschlagsmenge, und es wird noch einiges dazu kommen, sagte DWD-Meteorologe Thore Hansen.

Im Süden Niedersachsens führte der Dauerregen in einigen Orten zu Überschwemmungen. Keller liefen in der Nacht zu Dienstag voll, Bäche übertraten die Ufer. Besonders stark betroffen waren die Landkreise Holzminden und Hameln-Pyrmont, die Region Hannover und der Harz. Menschen seien bislang nicht verletzt worden, hieß es. In Einbeck stand das Wasser auf einer Straße bis zu 20 Zentimeter hoch auf der Fahrbahn, sie war nicht mehr zu befahren.

Gewitterwochenende in Deutschland: Ausnahmezustand in Berlin, Blitzeinschläge in Hessen

Gewitterwochenende in Deutschland

Ausnahmezustand in Berlin, Blitzeinschläge in Hessen

Im gesamten Bundesgebiet gab es bis tief in die Nacht Gewitter. Zunächst wurde in Berlin nach Starkregen erneut der Ausnahmezustand ausgerufen, in der Nacht setzten in Hessen Blitzeinschläge mehrere Gebäude in Brand.

In Sachsen-Anhalt stiegen wegen des Dauerregens die Wasserstände einiger Flüsse stark an. Für die Holtemme im Harz gilt an einem Pegel bereits die höchste Alarmstufe 4, wie die Hochwasservorhersagezentrale in Magdeburg auf ihrer Internetseite mitteilte. Demnach sind Flächen entlang des Gewässers bereits überflutet. Auch an anderen Flüssen im Harz - etwa an Bode oder Ilse - rechnen die Experten mit steigenden Wasserständen. An größeren Flüssen wie Elbe und Saale herrschte zunächst keine Hochwassergefahr. Nach Auskunft des DWD wird es bis Mittwoch vielerorts in Deutschland weiter regnen. In weiten Teilen Ostdeutschlands soll das schlechte Wetter laut bisheriger Vorhersage bis in die Nacht zum Donnerstag weitergehen.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×