Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.01.2007

14:09 Uhr

Heimtückisches Attentat

Stinkbombe schickt Schüler ins Krankenhaus

Ein Schüler hat in Athen auf besondere Weise zum Unterricht in Neugriechisch beigetragen. Mit einer Stinkbombe verpestete er die Luft im Klassenzimmer. Doch seine Lehrerin bewies Nehmerqualitäten.

Spielte im Klassiker "Die Feuerzangenbowle" den Klassenclown: Heinz Rühmann Foto: dpa

Spielte im Klassiker "Die Feuerzangenbowle" den Klassenclown: Heinz Rühmann Foto: dpa

HB ATHEN. Den Schülern einer Gymnasialklasse in der griechischen Kleinstadt Argos hat der Unterricht im wahrsten Sinne des Wortes gestunken. Nachdem ein Schüler am Freitag während des Unterrichts eine Stinkbombe geworfen hatte, setzte die Lehrerin - zur Strafe - trotz des unerträglichen Gestanks nach faulen Eiern die Stunde in Neugriechisch bis zum Ende fort. Während die 42-Jährige Nehmerqualitäten bewies, mussten zehn ihrer Schüler anschließend wegen Atemwegsbeschwerden vorübergehend im Krankenhaus behandelt werden, wie der Rundfunk berichtete.

Ursache für die Beschwerden war das Einatmen von Schwefelwassersoff, das für den üblen Geruch der Stinkbombe sorgt. Der Lehrerin sei „der Kragen geplatzt“, weil einige Schüler immer wieder mit ähnlichen Aktionen den Unterricht gestört hätten, hieß es. Auch einige Eltern der betroffenen Schüler billigten im Fernsehen das ungewöhnliche Handeln der Lehrerin.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×