Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.01.2011

11:52 Uhr

Hochwasser

Regensburg schrammt an Flutkatastrophe vorbei

Regensburg ist am Samstag knapp an einer Flutkatastrophe vorbei geschrammt. Am Samstagmorgen entspannte sich die Lage. Der Krisenstab rechnete nur noch mit einem Höchstpegelstand der Donau von 6,30 Meter.

HB REGENSBURG/PASSAU/NÜRNBERG. Aufatmen in Regensburg: Die Hochwasserlage entwickelte sich am Samstagmorgen weniger dramatisch, als zunächst befürchtet. Pro Stunde stieg das Wasser nur noch um drei Zentimeter, an der Eisernen Brücke erreichte der Pegelstand die 6,14 Meter-Marke.

Der Krisenstab der Stadt rechnete am Samstag damit, dass der Scheitelpunkt der Flutwelle bei etwa 6,30 Meter liegen und gegen 20 Uhr erreicht sein könnte. Damit würde der höchste Pegelstand unter dem der Flutkatastrophen von 1988 und 2002 bleiben. Die mobilen Schutzwände würden in dem Fall nicht überflutet werden und Katastrophenalarm würde nicht ausgerufen werden.

Am Morgen stärkten die Helfer die Schutzwände weiter mit Sandsäcken. Die historische und bei Touristen beliebte Wurstbude "Wurschtkuchl" in der Regensburger Altstadt stand bereits zur Hälfte im Wasser. Nach Angaben der Stadtverwaltung waren in der Stadt jedoch keine Schutzwände gebrochen. Die meisten Menschen blieben nach Angaben der Einsatzkräfte trotz der angespannten Lage gelassen.

In Passau ging der Pegelstand der Donau zurück, am Samstagmorgen lag er bei 8,40 Meter. Eine Sprecherin der Stadt Passau sagte, es werde damit gerechnet, dass der Stand im Lauf des Samstags um weitere 20 Zentimeter zurückgehe. Für Sonntag werde zwar erneut mit einem Anstieg gerechnet. Dieser solle aber moderater ausfallen als ursprünglich angenommen, gerechnet werde mit einem Anstieg um 30 Zentimeter.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×