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12.09.2017

16:11 Uhr

Hurrikan „Irma“

16 Millionen Menschen in Florida und Georgia ohne Strom

Wegen des Hurrikans „Irma“ sind in Florida und Georgia gut 16 Millionen Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Die fehlende Stromversorgung könnte auch die Rückkehr vieler Einwohner in ihre Häuser verzögern.

Von Hurrikan „Irma“ zerstörte Stromleitungen werden auf einer Straße in St. Petersburg, Florida repariert. dpa

Nach Hurrikan „Irma“

Von Hurrikan „Irma“ zerstörte Stromleitungen werden auf einer Straße in St. Petersburg, Florida repariert.

WashingtonIm US-Bundesstaat Florida sind nach dem Durchzug von Hurrikan „Irma“ Medienberichten zufolge 15 Millionen Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Auch im nördlichen Nachbarstaat Georgia hätten fast eine Million Menschen keine Elektrizität, berichtete die US-Zeitung „USA Today“ am Dienstag unter Berufung auf jüngste Zahlen aus dem Heimatschutzministerium in Washington. Die Zeitung „The Washington Post“ sprach von Stromausfällen in bisher beispiellosem Ausmaß.

Mindestens 54 Prozent der Häuser und Unternehmen in Florida seien am frühen Dienstag ohne Strom gewesen, schrieb die Zeitung. Die zusammengebrochene Versorgung könnte nun auch die Rückkehr vieler Einwohner zu ihren Häusern verzögern. „Irma“ war am Sonntag als Hurrikan der Stufe vier über Florida hinweggefegt. Am Montagabend schwächte sich das Unwetter zu einem tropischen Tief ab, brachte aber weiterhin starken Regen, heftigen Wind und Überschwemmungen mit. Auch Georgia und South Carolina bekamen die Auswirkungen zu spüren.

Die Energieversorgung für Millionen von Menschen wieder herzustellen sei nun der „Topjob“ für Verwaltung und Einsatzkräfte in Florida, schrieb „The Washington Post“ angesichts der umgeknickten Strommasten und unterbrochenen Elektrizitätsnetzen. Ein für Infrastruktur zuständiger Beamte im Heimatschutzministerium sagte laut „USA Today“, der Wiederaufbau der Energieversorgung habe Priorität. „Ich bitte, dass alle Geduld haben, denn das wird einige Zeit dauern“, fügte Christopher Krebs hinzu. Bis zum Dienstagabend könnte sich Tief „Irma“ den Prognosen zufolge auflösen.

Von

dpa

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