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23.10.2014

07:55 Uhr

Illegale Hahnenkämpfe

Rumänische Prinzessin verurteilt

Das klingt nicht prinzessinnenhaft: Weil sie verbotene Hahnenkämpfe in den USA veranstaltet hat, wurde Irina Walker nun zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Die rumänische Prinzessin bereue nun ihre Taten.

Hahnenkämpfe gelten als illegal – auch in den USA: Eine rumänische Prinzessin wurde nun zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. dpa

Hahnenkämpfe gelten als illegal – auch in den USA: Eine rumänische Prinzessin wurde nun zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

PortlandEine Prinzessin aus Rumänien ist in den USA wegen der illegalen Organisation von Hahnenkämpfen zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Irina Walker und ihr Ehemann John Walker waren im Juli wegen ihrer Glücksspielfirma schuldig gesprochen worden, die Hähne mit Messern an den Beinen aufeinander losgelassen hatte. Bezirksrichter Michael Mosman legte nun im US-Staat Oregon das Strafmaß fest.

Die 61-jährige Rumänin, die eine Tochter des 1947 gestürzten Königs Michael I. ist, entschuldigte sich für ihre Taten. Sie habe Schande über ihre Familie gebracht, sagte Irina Walker. „Meine Beteiligung an dem Unternehmen tut mir sehr leid. Es war nicht meine Absicht, etwas Gesetzwidriges zu tun.“

Auch die Strafe gegen ihren Mann, der früher ein stellvertretender Sheriff gewesen ist, wurde zur Bewährung ausgesetzt. Im Rahmen der Verurteilung stimmten die Walkers zu, Immobilien zu verkaufen und 200.000 Dollar (rund 158.000 Euro) an die US-Regierung zu zahlen.

Die Prinzessin und ihr Mann waren 2013 festgenommen worden, nachdem ihnen die Behörden die Veranstaltung von mindestens zehn Hahnenkämpfen in einer Scheune auf ihrer Farm in der kleinen Gemeinde Irrigon in Oregon vorgeworfen hatten. Demnach verlangten die Walkers 20 Dollar Eintritt und nahmen darüber hinaus durch Alkoholausschank Geld ein. Normalerweise kamen pro Kampf mehr als 100 Zuschauer.

Mehr als ein Dutzend weitere Verdächtige wurden in dem Fall in den US-Staaten Oregon und Washington ebenfalls angeklagt.

Von

ap

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