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03.03.2012

11:19 Uhr

Interview mit Stefan Kreibohm

Das Frühlingsgefühl des Wettermanns

VonDésirée Linde

Am ersten milden Wochenende spricht Stefan Kreibohm augenzwinkernd über die Frühlingsgefühle des Meteorologen, warum die Jahreszeit am spannendsten ist und das ungeschriebene Gesetz, dass Wetterleute Freaks sein müssen.

Sonnenwärme, ausreichend für den Liegstuhl gibt es am Wochenende nur im Südwesten Deutschlands. Mild ist es aber fast überall. dpa

Sonnenwärme, ausreichend für den Liegstuhl gibt es am Wochenende nur im Südwesten Deutschlands. Mild ist es aber fast überall.

Düsseldorf/HiddenseeHandelsblatt Online: Wann bekommt ein Meteorologe Frühlingsgefühle?

Stefan Kreibohm: Da reichen bei mir nach einer langen Kältephase schon zehn Grad aus.

Also dieses Wochenende? Da soll ja der Frühling nach Deutschland kommen.

Auch wenn Donnerstag der meteorologische Frühlingsanfang war, kommt der Frühling zumindest nicht überall. Im Norden und Osten bleibt es am Wochenende und Wochenanfang noch kalt. Da haben wir nur sechs bis acht Grad. Im Süden und Südwesten dagegen kommen wir auf 10 bis 15, zum Teil sogar 18 Grad. Regnen wird es nicht.

Also nur für einige wenige T-Shirt-Wetter und für Sie in Hiddensee an der Ostsee noch nicht...

Ich hier ziehe definitiv noch kein T-Shirt an, aber hier weht der Wind ja auch immer recht kräftig. Aber wenn wir 15 Grad haben, trag ich T-Shirt. Das ist hier oben ja dann schon fast wie Sommer.

Aber mit dem Schnee ist es jetzt endgültig vorbei?

Leider nein. Gerade in den Bergen wird es nächste Woche noch mal frostig. Da kann grundsätzlich auf jeden Fall noch Schnee runterkommen. Allerdings ist es an diesem Wochenende dazu zu trocken.

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