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17.04.2013

07:59 Uhr

Iranisch-pakistanisches Grenzgebiet

Mindestens 34 Tote bei schwerem Erdbeben

Auf pakistanischer Seite sind bei dem Erdbeben im iranisch-pakistanischen Grenzgebiet am Dienstag nach jüngsten Angaben mindestens 34 Menschen gestorben. Das Beben war gar in Indien und den Golf-Staaten zu spüren.

Zahl der Opfer steigt

Pakistan: Viele Tote nach Erdbeben im nahen Iran

Zahl der Opfer steigt: Pakistan: Viele Tote nach Erdbeben im nahen Iran

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Islamabad/ TeheranBei dem schweren Erdbeben im iranisch-pakistanischen Grenzgebiet sind nach jüngsten Informationen auf pakistanischer Seite mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. Die Opfer stammen aus dem Gebiet um Mashkel in der südwestlichen Provinz Baluchistan, wie das pakistanische Onlineportal Dawn.com am Mittwochmorgen unter Berufung auf Behördenvertreter berichtete. 80 Menschen seien verletzt worden, Hunderte Häuser eingestürzt. Auf iranischer Seite gab es nach offiziellen Angaben keine Todesopfer.

Das Beben, das nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS die Stärke 7,8 erreichte, hatte das Grenzgebiet am Dienstagnachmittag (Ortszeit) erschüttert. Es war bis nach Indien und in die Golf-Staaten zu spüren.

Lediglich ein Dutzend Menschen seien in der südöstlichen Provinz Sisten-Beluchistan verletzt worden, teilten die iranischen Behörden mit. Den glimpflichen Ausgang des schwersten Bebens der letzten 40 Jahre erklärten sie mit der großen Tiefe von rund 80 Kilometern, in der das Zentrum gelegen habe.

Daher habe sich die Zerstörungskraft in Grenzen gehalten. „Es gab weder Opfer noch größere Schäden und alles ist unter Kontrolle“, sagte Gouverneurin Hatam Naruei der Nachrichtenagentur ISNA. Auch die Strom- und Telefonverbindungen, die kurz abgebrochen waren, wurden fast überall wiederhergestellt.

Menschen in Karachi (Pakistan) räumten ihre Häuser, als das Erdbeben am Dienstag zu spüren war. ap

Menschen in Karachi (Pakistan) räumten ihre Häuser, als das Erdbeben am Dienstag zu spüren war.

Laut Dawn.com brachten Hubschrauber der pakistanischen Armee bis Mittwochmorgen Sanitäterteams und Hilfsgüter nach Mashkel. Aufgrund der starken Zerstörungen und der vielen eingestürzten Häuser sei zu befürchten, dass die Zahl der Opfer noch steige, hieß es.

Von

dpa

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