Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.11.2012

11:05 Uhr

Jackpot erneut erhöht

Stefan Raab ist nicht zu stoppen

Zwischen Polit-Talk und Wettstreit: Stefan Raab zockte am Samstag wieder — bei „Schlag den Raab“ ging es um drei Millionen Euro. Auch der Trainingsunfall eines Kandidaten seiner Turmspring-Show bremste ihn nicht.

Kämpfer und Großverdiener der Show-Branche. dpa

Kämpfer und Großverdiener der Show-Branche.

Köln/UnterföhringStefan Raab sorgt zurzeit für viel Aufsehen. Am vergangenen Sonntag brachte der 46-Jährige seinen neuen umstrittenen ProSieben-Polit-Talk „Absolute Mehrheit“ an den Start. In einer Woche präsentiert der Entertainer wieder sein „TV total Turmspringen“. Und jetzt, zwischendurch am gestrigen Samstag, hat er in seiner Personality-Show „Schlag den Raab“ den Drei-Millionen-Euro-Jackpot erneut verteidigt - gewissermaßen im Vorübergehen.

Am Dauereinsatz hinderte ihn auch der Zwischenfall in einer Berliner Badeanstalt vom vergangenen Mittwoch nicht. Im Training fürs Turmspringen verletzte sich der 38-jährige Stephen Dürr beim Sprung vom Drei-Meter-Brett so schwer, dass er ins Krankenhaus kam. Trotzdem: die Show soll am 24. November stattfinden.

Bei „Schlag den Raab“ hat der provokante Gastgeber bislang 25 von 36 Runden schon gewonnen. Einmal bereits stand der Jackpot bei drei Millionen Euro. Das ist dreieinhalb Jahre her. Damals zog der Klamaukkönig gegen den Studenten Nino Haase den Kürzeren.

Am Samstag allerdings war Raabs unschlagbar, gewannt zum sechsten Mal in Folge seine ProSieben-Show. Deren Jackpot steigt nun auf die nie dagewesene Rekordsumme von 3,5 Millionen Euro.
Ob am Zuckerwürfel-Katapult, beim Bagger-Duell oder Elektro-Roller-Rennen - um 0.56 Uhr stand fest: Stefan Raab war für den 45-jährige Tischler Mario aus Hilden nicht zu meistern. "Es hat einfach immer ein bisschen gefehlt", analysierte der American-Football-Spieler nach der Show. "Aber ich hatte vor der Show ein prima Leben und das ist jetzt auch hinterher nicht anders."

Der Gastgeber hat derweil den nächsten Rekord im Blick: "Ich habe nichts dagegen, mit vier Millionen Euro ins neue Jahr zu gehen." Am 15. Dezember geht er es erneut auf ProSieben an.

Ein Gewinn ist die Show allemal für den Sender: "Schlag den Raab" war auch die Nummer eins bei den Fernsehzuschauern am Samstagabend. 21,8 Prozent der 14- bis 49-jährigen Zuschauer sahen Raabs Rekordsieg. ProSieben war mit 15,2 Prozent Tagesmarktsieger in der werberelevanten Zielgruppe.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Wettbewerb

18.11.2012, 16:58 Uhr

Wie oft hat denn der Raab da vorher heimlich geübt?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×