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20.03.2014

13:08 Uhr

Jagger-Freundin

Selbstmord von L'Wren Scott bestätigt

L'Wren Scott hat sich erhängt. Der Selbstmord der Freundin von Mick Jagger ist amtlich bestätigt. Die Rolling Stones haben ihre Tournee abgesagt und wollen ihrem Sänger „durch diese schwere Zeit“ helfen.

L'Wren Scott und Mick Jagger: Der Selbstmord der Lebensgefährtin des Rolling-Stones-Sängers ist amtlich bestätigt. ap

L'Wren Scott und Mick Jagger: Der Selbstmord der Lebensgefährtin des Rolling-Stones-Sängers ist amtlich bestätigt.

New York/PerthDer Selbstmord der Lebensgefährtin von Mick Jagger, L'Wren Scott, ist amtlich bestätigt: Die 49-jährige Modedesignerin habe sich erhängt, teilte das Gerichtsmedizinische Institut in New York am Mittwoch mit. Die Rolling Stones sagten ihre Tournee durch Australien und Neuseeland ab. In ersten Reaktionen seit Scotts Tod stellten sie sich hinter ihren Frontmann.

Scott war seit 2001 Jaggers Lebensgefährtin. Die 1,93 Meter große Adoptivtochter eines Mormonen-Paars aus Utah arbeitete zunächst als Model und Stylistin, bevor sie sich 2006 mit einem eigenen Design-Label selbstständig machte. Zu ihren Kundinnen zählten Stars wie Madonna, Sarah Jessica Parker, Angelina Jolie und Nicole Kidman sowie die First Lady der USA, Michelle Obama. Die Marke wurde in Luxus-Boutiquen in aller Welt angeboten.

Am Montag wurde Scott mit einem Schal um den Hals in ihrer Wohnung in New York erhängt aufgefunden. Einen Abschiedsbrief hatte sie nach Angaben aus Ermittlerkreisen offenbar nicht hinterlassen. Inzwischen stellte sich jedoch heraus, dass Scotts Label hochverschuldet war. Im Februar sagte Scott die Schau ihrer Kollektion bei der Londoner Fashion Week kurzfristig ab. Nach Informationen der „New York Times“ wollte sie noch in dieser Woche die Schließung ihres Modehauses bekanntgeben.

Nach Selbstmord von Jaggers Freundin: Rolling Stones sagen ihre Tour ab

Nach Selbstmord von Jaggers Freundin

Rolling Stones sagen ihre Tour ab

Nach dem Selbstmord von Mick Jaggers Freundin in New York sagten die Rolling Stones ihre Tour in Australien und Neuseeland ab. Der Frontman der Band reiste unbestätigten Berichten zufolge sofort in die USA zurück.

Als Reaktion auf den Tod von Jaggers Freundin sagten die Rolling Stones ihre Tournee in Australien und Neuseeland ab, versprachen aber, sie bald nachzuholen: „Wir hassen es, unsere Fans enttäuschen zu müssen, aber wir werden uns alle sehr bald wiedersehen“, hieß es in einer Erklärung. „Niemand konnte dies vorhersehen“, erklärte Keith Richards. Und fügte hinzu: „Mick war immer mein Seelenbruder, wir alle lieben ihn.“

Stones-Schlagzeuger Charlie Watts berichtete der britischen Zeitung „Daily Mail“, Jagger bewahre „Haltung“. „Er ist okay. Es geht ihm nicht wirklich gut, er ist nicht wirklich hier. Es war solch ein Schock.“ Wichtig sei es jetzt vor allem, Jagger zu unterstützen und ihm „durch diese schwere Zeit zu helfen“. Doch hätten sie dann vor, so schnell möglich auf die Bühne zurückzukehren. Im Netzwerk Facebook sprach die Band unterdessen Scotts Familie ihr Beileid aus.

Die Rolling Stones waren erst am Montag in Perth eingetroffen, ihr erster Auftritt war für Mittwoch vorgesehen. Ihre ausverkaufte „14 On Fire“-Tour sollte sie bis zum 5. April durch Australien und Neuseeland führen. „Ich werde sie nie vergessen“, schrieb Jagger einen Tag nach Scotts Selbstmord auf seiner Internetseite. Er könne immer noch nicht verstehen, wie „meine Geliebte und beste Freundin ihrem Leben auf diese tragische Weise ein Ende setzen konnte“.

Seit Scotts Tod wurde Jagger in der Öffentlichkeit nicht mehr gesehen. Nach Angaben britischer Medien schläft der 70-Jährige kaum noch und wird von Ärzten und Vertrauten, darunter von seinen Töchtern Elizabeth und Georgia May, ständig überwacht.

Von

afp

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