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13.04.2011

03:38 Uhr

Japan

Erneut starkes Erdbeben im Nordosten

Fast täglich erschüttert ein neues Beben den Nordosten Japans. Unterdessen gehen die Arbeiten an dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima weiter.

Japan ist am Mittwoch wieder durch ein starkes Erdbeben erschüttert worden. Die Folgen des Beben am 11. März sind noch nicht beseitigt. Quelle: dpa

Japan ist am Mittwoch wieder durch ein starkes Erdbeben erschüttert worden. Die Folgen des Beben am 11. März sind noch nicht beseitigt.

TokioDer Nordosten Japans ist am Mittwoch erneut von einem starken Nachbeben erschüttert worden. Nach Meldungen des Fernsehens erreichte das Beben eine Stärke von 5,8. Augenzeugen berichteten, erneut hätten auch in der Metropole Tokio Häuser geschwankt. Über Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

Japan wird beinahe täglich von schweren Nachbeben erschüttert. Ein Erdbeben und ein dadurch ausgelöster Tsunami hatten am 11. März weite Teile des Nordosten des Landes zerstört und zur Atomkatastrophe von Fukushima geführt.

Unterdessen haben Arbeiter im zerstörten Kernkraftwerk Fukushima am Mittwoch mit dem Abpumpen hochgradig verseuchten Wassers am Reaktor 2 weitergemacht. Mit Hilfe von Behelfspumpen leiten sie Wasser, das sich in einem Tunnelschacht des Reaktors angesammelt hat, in einen Auffangbehälter des Turbinengebäudes, wie die Nachrichtenagentur Jiji Press meldete.

Das Wasser stammt demnach aus dem Reaktor und war in das Untergeschoss des Turbinengebäudes sowie angeschlossene unterirdische Tunnel gesickert. Der Betreiber der Atomruine schätzt die Menge an Wasser dort auf rund 20 000 Tonnen

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