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28.01.2005

17:12 Uhr

Juroren im sollen BBC-Dokumentation sehen

Prozess gegen Michael Jackson beginnt

Im Missbrauchs-Prozess gegen Michael Jackson könnte den Juroren eine BBC-Dokumentation vorgeführt werden, die den Sänger Hand in Hand mit dem jugendlichen Ankläger zeigt.

HB SANTA MARIA. Einen entsprechenden Antrag hat Staatsanwalt Tom Sneddon eingereicht, berichtete der Internetdienst „E!Online“ am Donnerstag. Jacksons Verteidiger Robert Sanger kritisierte den im Februar 2003 ausgestrahlten Film „Living with Michael Jackson“ als „raffiniert produzierten“ Hollywoodstreifen, der die Jury unzulässig beeinflussen würde. Richter Rodney Melville muss über die Zulassung der Dokumentation vor Gericht entscheiden.

In dem Film des britischen Journalisten Martin Bashir erklärte Jackson, dass häufig Kinder auf seiner Neverland-Ranch übernachten und mit ihm ein Bett teilen. Der damals 13-jährige krebskranke Ankläger ist in dem Film an Jacksons Seite zu sehen. Seine Aussagen lösten wenig später eine polizeiliche Untersuchung aus, die im November 2003 zur Verhaftung des Popstars wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch führte. Gegen eine Millionen-Dollar-Kaution ist Jackson auf freiem Fuß.

Jackson hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Er sei das Opfer einer Rufmordkampagne, argumentieren seine Anwälte. Am Montag beginnt im kalifornischen Santa Maria das Hauptverfahren gegen den Popstar. Zur Jury-Auswahl, die mehrere Wochen dauern kann, muss sich Jackson vor Gericht einfinden.

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