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12.12.2014

12:15 Uhr

Kabul

Selbstmordanschlag mit zahlreichen Verletzten

In einer von Frankreich gebauten Schule wurde ein Selbstmordanschlag verübt. Es sollen keine französischen Staatsangehörigen umgekommen sein. Es besteht aber der Verdacht, dass Deutsche verletzt wurden.

Nach dem Anschlag: Afghanische Sicherheitskräfte stehen vor dem französischen Kulturzentrum und sichern die Umgebung. ap

Nach dem Anschlag: Afghanische Sicherheitskräfte stehen vor dem französischen Kulturzentrum und sichern die Umgebung.

Berlin/KabulBei dem Selbstmordanschlag in einer Schule in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Donnerstag auch deutsche Staatsangehörige verletzt worden. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag erfuhr, arbeiteten die Deutschen im Bereich Entwicklungshilfe. Angaben über die Art der Verletzungen und die genaue Zahl der Opfer gab es zunächst nicht. Bei dem Anschlag war nach dpa-Informationen ein deutscher Staatsangehöriger umgekommen.

In Paris war zudem von etwa 20 Verletzten die Rede. Unter den Opfern seien keine französischen Staatsangehörigen, hieß es. Die von Frankreich gebaute Schule in Kabul wird auch vom dortigen französischen Kulturzentrum für Aufführungen genutzt.

Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, die deutsche Botschaft in Kabul bemühe sich im Kontakt mit den afghanischen Behörden mit Hochdruck um Aufklärung. Ein Sprecher sagte, es gebe noch keine gesicherten Erkenntnisse. Das Ministerium wollte auch am Freitag zunächst weder bestätigen noch dementieren, dass es sich bei dem in der Schule getöteten Ausländer um einen Deutschen handelt.

Von

dpa

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