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25.02.2016

21:58 Uhr

Kalifornien

Gasleck ließ 100.000 Tonnen Methan ausströmen

Rund 100.000 Tonnen Methan sind aus einem unterirdischen Erdgasspeicher in die Atmosphäre gelangt. Das Leck konnte gestoppt werden, doch die entkommene Menge ist für einen Treibhauseffekt enormen Ausmaßes verantwortlich.

Arbeiter haben mehrere Monate lang daran gearbeitet, Gasleck bei Los Angeles zu stoppen. AP

Arbeiten am Gasleck

Arbeiter haben mehrere Monate lang daran gearbeitet, Gasleck bei Los Angeles zu stoppen.

Los AngelesAus dem Leck eines unterirdischen Erdgasspeichers in Kalifornien sind insgesamt rund 100.000 Tonnen Methan ausgetreten. Deren Treibhausgaseffekt entspreche dem von mehr als einer halbe Million Pkw in den USA innerhalb eines Jahres, berichten US-Forscher in der jüngsten Ausgabe des Fachjournals „Science“.

Das Team um Stephen Conley (University of California, Davis) wertete die Daten von 13 Messflügen über der Unglücksstelle aus. Am 11. Februar konnte das Leck nach mehr als dreieinhalb Monaten gestopft werden. Im Januar war in dem Gebiet im Norden von Los Angeles der Notstand ausgerufen worden. Etwa 11 000 Anwohner waren zeitweise umgesiedelt worden, weil sie an Übelkeit, Nasenbluten und anderen Beschwerden litten.

Von

dpa

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