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14.02.2015

10:53 Uhr

Kanada

Polizei verhindert Blutbad am Valentinstag

Mindestens zwei junge Erwachsene wollten offenbar in einem Einkaufszentrum in Halifax so viele Menschen wie möglich erschießen und sich danach selbst umbringen. Doch die Polizei hat die Tragödie verhindert.

Die örtliche Polizei konnte sämtliche Verdächtige in dem Fall stoppen: Es drohe keine Gefahr mehr. ap

Die örtliche Polizei konnte sämtliche Verdächtige in dem Fall stoppen: Es drohe keine Gefahr mehr.

TorontoDie Polizei im kanadischen Halifax hat nach eigenen Angaben einen geplanten Massenmord vereitelt. Ein Kanadier und eine Amerikanerin hätten am Valentinstag in eine Mall in der Stadt in Nova Scotia gehen, dort so viele Menschen wie möglich erschießen und dann Selbstmord begehen wollen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Ein terroristisches Motiv bestehe nicht.

Vielmehr seien die beiden Verdächtigen offenbar von Todesfantasien besessen gewesen und hätten zahlreiche Fotos von Massentötungen gehabt. Die 23-jährige US-Bürgerin aus Geneva in Illinois wurde am Flughafen von Halifax festgenommen und gestand den Anschlagsplan. Den Angaben zufolge hatte sie mehrere Verlautbarungen geschrieben, die nach ihrem Tod über Twitter verbreitet werden sollten.

Ihr vier Jahre jüngerer mutmaßliche Komplize richtete sich selbst, nachdem die Polizei nach einem Tipp dessen Haus umstellte. Zunächst hatten die Beamten zwei Personen aus dem Haus gehen sehen, die sie für die Eltern des Verdächtigen hielten. Dieser habe der Polizei dann am Telefon gesagt, dass er keine Waffen habe und das Haus verlassen wolle, sich aber den erschossen, hieß es.

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Zunächst hatte die Polizei gemeldet, dass zwei weitere Männer aus Nova Scotia - ein 20-Jähriger und ein 17-Jähriger - in die geplante Bluttat verwickelt sein sollen. Nun hieß es jedoch, Ermittler versuchten noch immer herauszufinden, welche Rolle sie gespielt hätten. Der 17-jährige Verdächtige hatte den Angaben zufolge damit gedroht, eine High School in die Luft zu sprengen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor.

Polizeichef Brian Brennan zeigte sich erleichtert über Vereitelung des Anschlags. „Wenn sie ihre Absichten umgesetzt hätten, hätten definitiv viele ihr Leben verlieren können“, sagte er. Sämtliche Verdächtige in dem Fall seien aber gestoppt und die Gefahr beseitigt worden. Auch der kanadische Minister für Öffentliche Sicherheit, Steven Blaney, lobte die Arbeit der Polizei in Halifax und Geneva und der Grenzbeamten.

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