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25.02.2006

16:04 Uhr

Karneval

Millionen Zuschauer sahen „Mainz bleibt Mainz...“

Die Mainzer Fernsehfastnacht „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ hat dem ZDF am Freitagabend 6,88 Millionen Zuschauer gebracht.

HB MAINZ. Nach Angaben des Senders entsprach das einem Marktanteil von 26,7 Prozent. Im vergangenen Jahr hatten knapp 8 Millionen Zuschauer das Spektakel in der ARD verfolgt, das von den beiden Sendern im Wechsel übertragen wird. Zu den schunkelnden Narren im Kurfürstlichen Schloss in Mainz zählten vier Wochen vor der Landtagswahl auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) und sein Herausforderer Christoph Böhr von der CDU.

Auf die Bühne wagten sich bekannte Gesichter wie der „Bote vom Bundestag“, Jürgen Dietz, und Sitzungspräsident Hans-Peter Betz in der Rolle des „Gutenberg“, der neuerdings mit Computer arbeitet.

Einzige Frau in der Bütt war die „Notfall-Ich-AG“ Sabine Pelz, die von ihren turbulenten Einsätzen in Metzgerei und Pizzeria erzählte. Nachwuchstalent Tobias Mann glänzte gleich zwei Mal: Solo als musikalisch begabter „Gesellschaftsforscher“ und mit Verstärkung als Mitglied der Gesangsgruppe „Aca und Pella“. Für das akrobatische Highlight des Abends sorgten die jungen Tänzerinnen des TSV Extreme Siefersheim.

Die „Mutter der Fernsehfastnacht“ lief zur Premiere in der ARD 1955 noch unter dem Titel „Mainz, wie es singt und lacht“. Von 1964 bis 1972 gab es im ZDF eine konkurrierende Narrensitzung mit „Mainz bleibt Mainz“. Seit 1973 wird die gemeinsame Narrensitzung im jährlichen Wechsel von ZDF und ARD live übertragen.

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