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29.08.2014

12:42 Uhr

Katastrophen-Prävention

Japaner sollten Klopapier horten

Die japanische Regierung bereitet ihre Bevölkerung am nationalen Katastrophen-Präventionstag auf mögliche Krisen-Szenarien vor. Dabei ganz wichtig: Die Japaner sollten Toilettenpapier horten.

Eine Rolle Toilettenpapier ist in Katastrophen-Zeiten rar: „Bei großen Katastrophen wie etwa Erdbeben wird eine ungenügende Zahl benutzbarer Toiletten stets zum Problem“, lässt das Ministerium verlauten. dpa

Eine Rolle Toilettenpapier ist in Katastrophen-Zeiten rar: „Bei großen Katastrophen wie etwa Erdbeben wird eine ungenügende Zahl benutzbarer Toiletten stets zum Problem“, lässt das Ministerium verlauten.

TokioDie japanische Regierung hat die Bevölkerung zum Horten von Toilettenpapier aufgerufen, um für mögliche Naturkatastrophen gewappnet zu sein. „Bereiten Sie sich vor, um später nichts bereuen zu müssen“, hieß es in einer vom Industrieministerium in Tokio zum Katastrophen-Präventionstag am 1. September herausgegebenen Erklärung. „Bei großen Katastrophen wie etwa Erdbeben wird eine ungenügende Zahl benutzbarer Toiletten stets zum Problem.“ Ein Mangel an Klopapier erschwere die Lage dann noch.

Das Ministerium forderte die Japaner auf, genug Toilettenpapier für mindestens einen Monat vorrätig zu halten. „Bitte nutzen Sie den Katastrophen-Präventionstag, um mit dem Lagern von Toilettenpapier daheim zu beginnen!“, hieß es. Das Industrieministerium wies gleichzeitig darauf hin, dass 40 Prozent des heimischen Toilettenpapiers in der Präfektur Shizuoka produziert werden, die laut Experten durch Erdbeben oder Tsunamis bedroht ist.

Von

afp

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