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28.01.2014

17:40 Uhr

Kein Glück in der Liebe

Heidi Klum trennt sich von ihrem Bodyguard

Schluss mit dem Leibwächter: Nach zwei Jahren soll das Topmodel ihre Beziehung beendet haben. Und nicht nur das: Auch das Arbeitsverhältnis steht offenbar vor dem Aus.

Heidi Klum hat sich von ihrem Freund getrennt. dpa

Heidi Klum hat sich von ihrem Freund getrennt.

Bergisch GladbachEs ist die Trennung nach der Trennung: Zwei Jahre nach dem Scheitern ihrer Ehe mit dem Sänger Seal steht Heidi Klum erneut vor dem Ende einer Beziehung. Das Model machte Schluss mit ihrem Leibwächter. Das bestätigte eine Sprecherin ihres Büros in Bergisch Gladbach bei Köln. Nähere Einzelheiten wurden am Dienstag aber nicht genannt.

Nach Informationen des US-Magazins „People“ beenden die beiden auch ihr Arbeitsverhältnis: Martin Kirsten war als Leibwächter für die Moderatorin von „Germany's next Top Model“ tätig gewesen. Zu diesem Aspekt äußerte sich die Klum-Sprecherin nicht.

Klum hatte sich 2012 nach sieben Jahren Ehe von dem Sänger Seal getrennt und eine Beziehung mit ihrem Leibwächter begonnen. „Er ist ein großartiger Mensch“, sagte sie damals in einer US-Talkshow. „Wir lernen uns jetzt gerade von einer völlig neuen Seite kennen.“ Nun gehen beide wieder getrennte Wege.

Der Leibwächter war erstmals 2012 mit einem Foto in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten. Auf diesem Bild legte er seiner Arbeitgeberin am Strand die Hand auf die Schulter. Die britische Boulevardzeitung „Daily Mail“ folgerte messerscharf, dies sei „the look of love“. Eine Enttäuschung für Seal. Vor einer Kamera des Online-Portals „TMZ“ sagte er: „Ich hätte mir gewünscht, dass Heidi ein bisschen mehr Klasse gezeigt und wenigstens gewartet hätte, bis wir getrennt sind.“

Zum neuerlichen Beziehungsende ist von Heidi Klum wohl keine nähere Erklärung zu erwarten. Im Hinblick auf Seal hat sie sich immer auf sehr diskrete Formulierungen beschränkt wie zum Beispiel: „Seal hat sich weiterentwickelt und ich ebenso.“ Klum hat aus der Ehe mit Seal drei Kinder und eine Tochter aus einer früheren Beziehung.

Beruflich geht die gebürtige Bergisch-Gladbacherin, die überwiegend in den USA lebt, weiter in die Vollen. Ihre Serie „Germany's Next Top Model“, die zuletzt schwächere Quoten verzeichnete, startet nächste Woche Donnerstag eine neue Staffel. Dann dürfte Heidi wieder mit gewohntem Vollstreckerwillen die berühmten Worte verkünden: „Dein Foto ist leider nicht dabei.“ Was bedeutet, dass eine Kandidatin ausgeschieden ist.

Die Jury bekommt dieses Mal mit dem Designer Wolfgang Joop prominente Verstärkung. Früher ein scharfer Kritiker der Sendung, lobt er Klum mittlerweile als „Leitfigur“. Sie selbst bezeichnet sich auf Twitter nicht nur als Model und TV-Moderatorin, sondern ausdrücklich auch als „Unternehmerin“.

Wie sehr Klum zur Person der Zeitgeschichte geworden ist, erweist sich derzeit im Schauspielhaus Bochum: Dort tritt sie - dargestellt von einer Schauspielerin - in dem Stück „Es wird einmal“ von Martin Heckmanns auf. In dem Drama verteidigt die Darstellerin die harte Auslese in der Castingshow mit den Worten: „Die Mädchen und die Medien, die wollen das so. Die lieben den Wettbewerb und die challenge.“

Von

dpa

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