Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.03.2011

06:08 Uhr

„Keine Chance mehr“

THW zieht sich aus Japan zurück

Die Rettungsteams des Technischen Hilfswerks (THW) ziehen sich aus Japan zurück - inklusive der Hunde. Quelle: dpa

Die Rettungsteams des Technischen Hilfswerks (THW) ziehen sich aus Japan zurück - inklusive der Hunde.

TomeDas Einsatzteam des Technischen Hilfswerks (THW) beendet seinen Einsatz in Japan.

Rund 100 Stunden nach dem Erdbeben und dem Tsunami gebe es praktisch keine Chance mehr, dass es in den Katastrophengebieten noch Überlebende gibt, sagte Teamleiter Ulf Langemeier im Einsatzlager in der Stadt Tome. "Unser Auftrag, nach Überlebenden zu suchen und diese zu retten, ist beendet."

Nach zwei Einsatzanforderungen der Japaner, die wegen einer Tsunamiwarnung und der neuen Explosion im nahen Kernkraftwerk Fukushima abgebrochen wurden, musste das THW-Team wieder umkehren, bevor sie die Katastrophengebiete an der Küste erreichten.

Das Team war am Montag in Tome, nördlich von Sendai im Landesinneren, mit 41 Spezialisten und drei Suchhunden eingetroffen. "In der Gegend hier gibt es nach den gegenwärtigen Wind- und Wetterprognosen nicht die Gefahr einer überhöhten Strahlenbelastung", sagte THW-Pressesprecherin Georgia Pfleiderer.

Von

dpa

Kommentare (6)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

werner

15.03.2011, 09:15 Uhr

Der THW-Einsatz war doch von vornherein Schwachsinn. Was 3 deutsche Schäferhunde können, können die Japaner schon lange...Diese deutschen "Experten" konnten mangels Sprachkenntnissen ja nicht mal japanische Strassenschilder lesen, Funkgespräche mithören oder Bier einkaufen.....
Ausser Spesen auf Kosten des Steuerzahlers nix gewesen...Wie immer beim THW.
Politische Gesten und Katastrophentourismus....sonst nix.

Torsten_Steinberg

15.03.2011, 09:27 Uhr

Dieser Einatz war wohl für die Katz. Hätte man einen Bruchteil der durch ihn entstandenen Kosten an die Katastrophenhelfer oder -opfer in Japan gespendet, wäre der Nutzen wohl um ein Vielfaches größer gewesen.

Konrad

17.03.2011, 11:39 Uhr


Auch drei Tage nachdem das THW-Team aufgab, ohne geholfen zu haben, arbeiten die Rettungs-Teams anderer Länder (USA, England, China, usw.) mit Suchhunden an der Ortung verschütteter Personen und der Bergung von Toten, Die Zusammenarbeit mit japanischen Behörden ist nicht einfach, aber - zumindest den anderen - offenbar möglich und sinnvoll. denn die Japaner verfügen zwar über genügend weniger qualifizierte Hilfskräfte, aber nicht über genügend Suchhunde.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×