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28.01.2007

17:05 Uhr

Kilometerlange Staus

Neuschnee macht Reisenden zu schaffen

Schneefall und Eisglätte haben am Wochenende zu Behinderungen im Straßenverkehr geführt. Besonders betroffen war am Samstag der Süden Deuschlands. Besserung ist vorerst nicht in Sicht: Einzelne Straßen und Schienenstrecken könnten in den nächsten Tagen sogar unpassierbar werden.

Ein Tanklastzug hat am Samstag auf der Autobahn A 93 Regensburg - Hof auf schneeglatter Fahrbahn die Mittelleitplanke durchbrochen. Der Unfall führte zu einer stundenlangen Sperrung der Autobahn, da der Inhalt des Tanks umgepumpt werden musste. Foto: dpa. dpa

Ein Tanklastzug hat am Samstag auf der Autobahn A 93 Regensburg - Hof auf schneeglatter Fahrbahn die Mittelleitplanke durchbrochen. Der Unfall führte zu einer stundenlangen Sperrung der Autobahn, da der Inhalt des Tanks umgepumpt werden musste. Foto: dpa.

HB BERLIN. Auf der Autobahn 8 nach Salzburg, wo viele Autofahrer auf dem Weg in den Skiurlaub waren, stauten sich die Fahrzeuge in beiden Richtungen auf einer Länge von bis zu 30 Kilometern. Nach Unfällen auf schneebedeckter Fahrbahn mussten die A 3 bei Straubing und die A 93 bei Pfreimd in der Oberpfalz stundenlang gesperrt werden. Auch im Bahn - und Flugverkehr kam es zu Verzögerungen.

Stundenlang dauerte die Bergung eines Tanklasters auf der A 93. Rund 100 Feuerwehrleute waren nach Angaben eines Polizeisprechers im Einsatz, nachdem das mit 30 000 Litern Treibstoff beladene Fahrzeug die Mittelleitplanke durchbrochen und sich quergestellt hatte. Das Fahrzeug war auf glatter Straße ins Schleudern gekommen. Die Autobahn war vorübergehend in beiden Richtungen gesperrt.

Auf der A 3 erlitt eine Frau bei einem ebenfalls wetterbedingten Unfall schwere Verletzungen. Die Beifahrerin war nach einem ersten kleineren Unfall auf der Fahrbahn aus ihrem Wagen ausgestiegen. Ein Lastwagen rutschte in die Unfallstelle und erfasste die Frau, die in eine Böschung geschleudert wurde. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.

Auch Bahnreisenden machte der neue Schneefall zu schaffen. Vor allem in Südbayern kam es zu Verspätungen. Grund seien meist Weichenstörungen wegen starken Schneefalls oder Schneeverwehungen gewesen, erklärte ein Sprecher.

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