Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.01.2015

10:45 Uhr

King of Rock'n'Roll

Heute wäre Elvis 80 geworden

„Vor Elvis war gar nichts“, sagte ein Mann, der auch etwas von Musik verstand: John Lennon. Presley war und ist „the King of Rock'n'Roll“. Dabei waren für seine beispiellose Karriere ein paar Zufälle verantwortlich.

Happy Birthday Elvis!

Der King wird 80

Happy Birthday Elvis!: Der King wird 80

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

MemphisVor 80 Jahren wurde in Tupelo, Mississippi, ein Knabe unter miesen Voraussetzungen geboren. Die Mutter war ständig krank, der Vater hatte nur Gelegenheitsjobs. Als sich Zwillinge ankündigten, baute er ein ärmliches Holzhaus.

In einem der zwei Zimmer kam erst Jesse Garon zur Welt; eine Totgeburt. Eine halbe Stunde danach folgte das zweite Kind, das auf den Namen Elvis Aaron getauft wurde. Als es ein Jahr alt war, überlebte die Familie eine Tornadoserie, bei der fast 500 Menschen starben.

Als der Junge drei war, wurde das Haus gepfändet, als der Vater wegen Scheckfälschung hinter Gitter musste. In der Schule wurde er als „mittelmäßig“ bezeichnet – aber singen konnte er. Aus ihm wurde einer der größten Künstler des 20. Jahrhunderts, eine Legende: Elvis Presley. The King.

Elvis Presley: Daten und Fakten

Leben

Elvis Presley (1935-1977) war der unumstrittene „King of Rock'n'Roll“. Daten und Fakten rund um sein Leben.

Quelle: dpa

Einnahmen

Mit 55 Millionen Dollar (rund 45 Millionen Euro) Einnahmen im Jahr liegt Elvis derzeit auf Rang zwei der „Forbes“-Liste toter Prominenter – hinter Michael Jackson.

Alben

Mehr als eine Milliarde Alben hat Elvis schätzungsweise weltweit verkauft - das gilt bis heute als Weltrekord.

Songs

Elvis spielte über 40 Studioalben und mehr als 700 verschiedene Songs ein.

Auszeichnungen

Nach Angaben der Elvis-Presley-Gesellschaft wurden seine Platten und Videos 72 mal mit Gold, 59 mal mit Platin und 43 mal mit Multiplatin ausgezeichnet.

Filme

Elvis wirkte in 33 Kinofilmen mit, darunter zwei Konzertfilme.

Konzerte

Sein per Satellit in rund 40 Länder übertragenes Live-Konzert „Aloha from Hawaii“ am 14. Januar 1973 sahen schätzungsweise zwischen 1 und 1,5 Milliarden Menschen.

Rechte

100 Millionen Dollar (damals etwa 76 Millionen Euro) bezahlte ein US-Unternehmer 2005 für die Namensrechte und das Management des berühmten Presley-Anwesens „Graceland“ in Memphis.

Graceland

1982 wurde „Graceland“ zum Museum, seit 2006 gilt es als nationales Wahrzeichen.

Angeblich wollte er nur für seine Mutter eine Schallplatte aufnehmen und wurde dabei für die Musikwelt entdeckt. In Memphis erzählt man die Geschichte etwas anders. „Er wollte ganz entdeckt werden“, sagt Brandon Cunning.

Der Musiker verehrt Elvis und macht Musik in seinem Stil, will die Legende aber geerdet wissen. „Er kam mehrfach ins Studio, Produzent Sam Phillips war jedoch unzufrieden. Elvis spielte nur Balladen, aber Phillips wollte keine langsame Musik.“ Was er wollte, hatte er zuvor gesagt: Einen Weißen, der mit ganzem Gefühl „schwarze Musik“ spielte. Damit könne man Millionen machen.

Presley bekam noch eine Chance, spielte „That's All Right, Mama“ – und Phillips war begeistert. Als die Platte im Radio lief, riefen Hunderte an und schickten sogar Telegramme. Noch 14 Mal musste an diesem Abend „That's All Right“ gespielt werden. Platte und Sänger waren sofort ein Hit.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×