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21.10.2014

08:10 Uhr

Kinofilme

„Hobbit“ setzt Rekord für Produktionskosten

Die Produktionskosten für die „Hobbit“-Trilogie erreichen schon jetzt Rekordwerte. Dabei sind die Kosten für den finalen Teil noch nicht einmal mit eingerechnet. Der teuerste Einzelfilm bleibt aber zunächst ein anderer.

Martin Freeman als Bilbo Baggins in einer Szene des Films „Der Hobbit: Smaugs Einöde“. ap

Martin Freeman als Bilbo Baggins in einer Szene des Films „Der Hobbit: Smaugs Einöde“.

WellingtonDie „Hobbit“-Trilogie setzt einen Rekord für Produktionskosten. Aus diesen Monat in Neuseeland veröffentlichten Finanzunterlagen geht hervor, dass die von Regisseur Peter Jackson geleitete Hollywood-Produktion bisher 934 Millionen neuseeländische Dollar (rund 580 Millionen Euro) gekostet hat. Die Zahlen decken Dreharbeiten und digitale Effekte über mehrere Jahre ab, aber noch nicht die Kosten für den im Dezember in die Kinos kommenden finalen Teil „The Hobbit: The Battle of the Five Armies“.

Die US-Filmfirma Warner wollte sich zu den Zahlen nicht äußern. Das sie öffentlich wurden, liegt daran, dass Warner für die Trilogie in Neuseeland eine eigene Firma gründete. Die Gesamtkosten liegen bereits jetzt über denen anderer Hollywood-Produktionen mit mehreren Filmen, noch ist aber nicht der teuerste Einzelfilm darunter. Das ist nach Angaben des Branchendienstes Box Office Mojo und den Guinness-Weltrekorden „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ mit 300 Millionen Dollar (230 Millionen Euro). Die ersten beiden „Hobbit-Filme“ spielten nach Schätzung von Box Office Mojo 1,98 Milliarden Dollar ein (1,5 Milliarden Euro).

Den Dokumenten zufolge subventionierte der neuseeländische Steuerzahler die Trilogie mit 122 Millionen neuseeländischen Dollar (760 000 Euro). Mit der Subvention sollen große Filmproduktionen nach Neuseeland gelockt werden; derlei Anreize sind auch in den USA selbst und anderen Staaten üblich.

Von

ap

Kommentare (2)

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Herr Ben Hu

21.10.2014, 08:46 Uhr

Liebes HB,
da sieht man mal wieder, wenn jemand einen Artikel über ein Thema schreibt und Bildunterschriften setzt, obwohl man keine Ahnung hat und einfach stumpf übersetzt.

Leider heißt Bilbo in der deutschen Version des Films nicht Baggins, sondern Beutlin mit Zunamen.

Daher setzen, fünf.

aza azaziel

21.10.2014, 09:04 Uhr

Nein, Herr Ben Hu, es ehrt den Autoren, dass er seinen Hobbit und Lord of the Rings auch in Englisch gesehen oder gelesen hat. Wahrscheinlich kennt er sich mit dem Thema viel besser aus, als viele andere. Der kleine Lapsus mit dem Beutlin sei ihm allemal verziehen ;-)

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