Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.01.2005

17:30 Uhr

Klinik evakuiert: Mehrere hundert Patienten in Turnhalle

Fliegerbombe in Potsdam entschärft

Rund 5000 Potsdamer mussten wegen der Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg für Stunden ihre Wohnungen verlassen.

HB BERLIN. Wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sind am heutigen Samstag große Teile der Potsdamer Innenstadt evakuiert worden. Rund 5000 Bewohner mussten dabei für Stunden ihre Wohnungen verlassen.

Betroffen waren auch die 750 Patienten des zweitgrößten Brandenburger Krankenhauses, des Ernst-von-Bergmann-Klinikums. Dort war Ende Dezember bei Bauarbeiten die 250-Kilo-Bombe amerikanischen Ursprungs gefunden worden.

Der Sprengkörper wurde am Samstagnachmittag ohne Zwischenfälle entschärft, die Sperren gegen 14 Uhr aufgehoben. Gesperrt war unter anderem das berühmte Holländische Viertel, eine der Touristenattraktion Potsdams. Auch 800 Firmen, Geschäfte und Behörden waren betroffen.

Die Klinik richtete in einer Leichtathletikhalle am Stadtrand eine provisorische Krankenstation für fast 500 Patienten ein. So viele Kranke wie möglich seien über das Wochenende nach Hause geschickt worden, sagte ein Sprecher. Nur etwa 30 nicht transportfähige Patienten verblieben auf der mit Holzplatten vor den Fenstern gesicherten Intensivstation. Diese befinde sich weit genug vom Fundort des Sprengkörpers entfernt, hieß es.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×