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02.01.2006

22:07 Uhr

Kohlebergwerk

13 Grubenarbeiter in den USA verschüttet

Nach einer Explosion in einem Kohlebergwerk im US-Staat West Virginia sind am Montag 13 Grubenarbeiter verschüttet worden. Sie wurden in einer Tiefe von rund 2000 Metern vermutet.

HB WASHINGTON. Die Bergungsarbeiten verzögerten sich wegen austretender Gase: Auch noch zehn Stunden nach dem Unglück am Montagmorgen (Ortszeit) konnten die Rettungsmannschaften nicht in den Schacht einfahren, weil die Gefahr weiterer Explosionen zu groß war.

Auch gab es zunächst keinen Kontakt zu den Eingeschlossenen und damit auch keinerlei Informationen über deren Zustand. „Wir können nicht sagen, ob sie leben oder tot sind“, sagte ein Sprecher der staatlichen Bergbaubehörde, während sich die Angehörigen der Verschütteten in einer nahe gelegenen Kirche zum Gebet versammelten.

Das Unglück in dem Sago-Bergwerk im Bezirk Upshur rund 150 Kilometer von Charleston entfernt hatte sich nach Medienberichten bei Schichtbeginn ereignet, als Bergleute in zwei Gruppen einfuhren. Die letzten sechs Grubenarbeiter konnten sich in Sicherheit bringen, und vier von ihnen versuchten sogar noch, zur ersten Gruppe der 13 zu gelangen. Herunter gestürztes Gestein versperrte ihnen aber den Weg.

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