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27.08.2015

18:00 Uhr

Kokainfund in Essen

Palettenweise Bananenkisten mit Rauschgift entdeckt

Die Drogenhändler hatten sich keine große Mühe gegeben, ihre Ware zu verstecken. Verpackt in Bananenkisten haben Ermittler in Essen große Mengen Rauschgift gefunden – es soll sich um Kokain handeln.

Pro Jahr werden mehr als eine Million Tonnen Bananen nach Deutschland eingeführt – unmöglich, alle Chargen zu kontrollieren, so der Bund deutscher Kriminalbeamter. dpa

Drogenfund

Pro Jahr werden mehr als eine Million Tonnen Bananen nach Deutschland eingeführt – unmöglich, alle Chargen zu kontrollieren, so der Bund deutscher Kriminalbeamter.

EssenVersteckt in Bananenkisten auf Dutzenden Paletten hat die Polizei im Großmarkt von Essen eine große Menge Rauschgift sichergestellt. „Wir gehen im Moment davon aus, dass es sich um Kokain handelt“, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag.

Während die „Bild“-Zeitung von „Hunderten Kilo Kokain“ berichtete, schätzte die Sprecherin die entdeckte Menge auf einen „zweistelligen Kilobereich“. Allerdings seien auch noch nicht alle Kisten gesichtet worden.

Den entscheidenden Tipp hätten Beschäftigte des Marktes gegeben: „Denen ist aufgefallen, dass da etwas in den Bananenkisten war, das da normalerweise nicht hineingehört“, sagte ein weiterer Polizeisprecher.

Unklar ist bislang, wohin die Bananen gebracht werden sollten. Laut „Bild“ sollte die Lieferung am Freitag bei einem Discounter im Obstregal landen.

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Bananenkisten als Versteck für Kokain sind nach Einschätzung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter nichts Ungewöhnliches. Deutschland importiere mehr als eine Million Tonnen Bananen, sagte Thomas Spaniel, der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Berlin. Bei solchen Größenordnungen sei es unmöglich, in den Häfen alle Container eingehend zu prüfen.

„Da hat man kaum eine Chance“, meinte Spaniel. Daher biete es sich für Schmuggler an, das Rauschgift in Bananenkisten zu verstecken.

Von

dpa

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