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30.04.2012

08:50 Uhr

Kopie vom Luxusschiff

Milliardär will „Titanic“ nachbauen lassen

Der australische Milliardär Clive Palmer will die „Titanic“ nachbauen lassen. Er plant eine Kopie des Luxusschiffs mit neuester Technik. Eine staatliche chinesische Werft soll mit dem Bau beauftragt sein.

Der australische Milliardär Clive Palmer in Brisbane. dapd

Der australische Milliardär Clive Palmer in Brisbane.

SydneyHundert Jahre nach dem Untergang der „Titanic“ will ein australischer Milliardär das legendäre Schiff von einer chinesischen Werft in einer modernen Version nachbauen lassen. Bereits im Jahr 2016 solle die „Titanic II“ ihre Jungfernfahrt von Großbritannien nach New York absolvieren, teilte Clive Palmer, der in der Bergbaubranche reich wurde, am Montag mit. Das 270 Meter lange, 53 Meter hohe und rund 40.000 Tonnen schwere Schiff solle weitestgehend dem Original nachempfunden sein, jedoch dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Geplant seien neun Decks mit 840 Kabinen, erklärte Palmer.

Mit dem Bau der „Titanic II“ sei bereits eine staatliche chinesische Werft beauftragt worden. Über die Kosten des Projekts machte Palmer kein Angaben. „Es wird in jedem Detail so luxuriös werden wie die ursprüngliche 'Titanic'“ - mit Sporthallen, Schwimmbädern, Büchereien, Spitzenrestaurants und Luxuskabinen, teilte er mit. Zudem sei ein Ausstellungsraum geplant.

Palmer kündigte sein Projekt kurz nach dem hundertsten Jahrestag des Untergangs der „Titanic“ auf ihrer ersten Fahrt an. Das Schiff sank am 15. April 1912 nach der Kollision mit einem Eisberg im Nordatlantik. Der größte und ehrgeizigste Luxusliner seiner Zeit war von Southampton zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochen. Von den 2224 Menschen an Bord kamen bei dem Unglück 1514 ums Leben. Die Original-„Titanic“ war im nordirischen Belfast gebaut worden.

Von

afp

Kommentare (1)

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Sinnloses_Wirken

30.04.2012, 11:55 Uhr

Große Güte - weiß der nichts vernünftigeres anzufangen mit seinen Millionen? Solange Menschen, Tiere und die Nastur leiden wäre es eine die Verpflichtung eines jeden Menschen, der über enügend Mittel verfügt, die Not der Schöpfung helfen zu lindern!

Diese Menchen sind doch von Eitelkeit und Geltungssucht durchseucht.

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