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11.07.2011

20:34 Uhr

Kostbarer Fund

“Neues” Da-Vinci-Gemälde aufgetaucht

Mehr als hundert Jahre ist es her, dass ein „neues“ Gemälde von Leonardo Da Vinci aufgestöbert wurde. Doch nun soll ein Kunstwerk in New York aufgetaucht sein.

Derzeitige Da-Vinci Austellung in Costa Rica. Weltweit sind die Werke des Malers heiß begehrt. Quelle: dpa

Derzeitige Da-Vinci Austellung in Costa Rica. Weltweit sind die Werke des Malers heiß begehrt.

New York Ein dem Meister zugeschriebenes Werk, das lange als verschollen und womöglich zerstört galt, ist nach Angaben eines Galeristen in New York aufgetaucht. „Nach einer umfassenden Behandlung zur Konservierung des Bildes wurde es von einer Reihe internationaler Gelehrter untersucht. Sie alle kamen zu dem Ergebnis, dass es sich bei „Salvator Mundi“ um das von Leonardo da Vinci gemalte Original handelte“, teilte der Galerist Robert Simon am Montag in Tuxedo Park bei New York mit.

Die Finanzagentur Bloomberg gibt den Schätzwert des Bildes mit 200 Millionen Dollar (142 Millionen Euro) an. Simon bezeichnete diese Zahl aber gegenüber der dpa als „reine Spekulation“. „Der Wert ist ohnehin unermesslich und es steht sowieso nicht zum Verkauf.“ 

„Salvator Mundi“ soll im November in der National Gallery in London ausgestellt werden. Die Existenz des Leonardo-Gemäldes war seit langem bekannt, jedoch hielt man es für zerstört. Laut Simon ist die Echtheit aber bestätigt. „Lediglich bezüglich des Datums gehen die Meinungen auseinander, wobei einige das Werk den späten 1490er Jahren zuordnen, während es andere auf nach 1500 datieren.“

Es wäre das erste Mal seit 1909, dass ein Bild von da Vinci auftaucht. Damals hatte ein Archivar die „Madonna Benois“ entdeckt, das Bild einer ungewöhnlich lachenden Madonna mit dem Kind auf dem Schoß.

Allerdings gab es beim „Salvator Mundi“ Zweifel, ob das Bild wirklich von Leonardo ist. Das Bild gehörte laut Simon 1649 dem englischen König Karl I. und blieb lange Eigentum der Krone. Um 1900 sei die Spur des Bildes verlorengegangen. Es befindet sich jetzt im Privatbesitz eines amerikanischen Sammlers.

Von

dpa

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