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06.05.2015

13:10 Uhr

Kriminalstatistik

Zahl der Straftaten in Deutschland gestiegen

In Deutschland werden wieder mehr Verbrechen begangen: Die Zahl der Straftaten ist erstmals seit 2010 auf über sechs Millionen gestiegen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht aber keinen Grund zur Panik.

Zurückgegangen sind auch der sexuelle Missbrauch von Kindern, Kfz-Diebstahl sowie Sachbeschädigungen. dpa

Einbrecher

Zurückgegangen sind auch der sexuelle Missbrauch von Kindern, Kfz-Diebstahl sowie Sachbeschädigungen.

BerlinDie Zahl der Straftaten in Deutschland ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2010 wieder auf etwas mehr als sechs Millionen geklettert. Nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist das im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von zwei Prozent. Aber auch die Aufklärungsquote habe mit 54,9 Prozent aller Straftaten leicht über dem Wert von 2013 gelegen.

„Deutschland ist nach wie vor ein Land - auch und gerade im internationalen Vergleich -, in dem die Bürgerinnen und Bürger alles in allem sicher leben können“, sagte de Maizière am Mittwoch in Berlin. Zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz (SPD) stellte er die aktuelle Kriminalstatistik vor.

Es gebe aber Anlass zu „Besorgnis in einigen Feldern“, hieß es. Zugenommen habe die Zahl ausländischer Tatverdächtiger - und zwar um 14 Prozent - einschließlich illegaler Einreisen. Der Anteil nicht-deutscher Täter liege bei 24,3 Prozent aller Tatverdächtigen. Erfasst würden hier allerdings auch Straftaten etwa von Touristen. „Trotzdem: Die Ausländerkriminalität ist alles in allem betrachtet höher als im Durchschnitt der Bevölkerung.“

Als erfreulich nannte es de Maizière, dass sich der seit 2009 zu beobachtende Rückgang der Gewaltkriminalität fortgesetzt habe - 2014 um weitere 2,1 Prozent. Auch die Jugendkriminalität habe um 9,3 Prozent abgenommen - wenngleich von einem hohem Niveau. „Man kann nicht sagen, dass die Jugendlichen und Heranwachsenden in Deutschland immer gewalttätiger werden.“ Mehr Sorge bereite dagegen die Intensität der Gewalt.

Zurückgegangen seien auch sexueller Missbrauch von Kindern, Kfz-Diebstahl sowie Sachbeschädigungen.

Von

dpa

Kommentare (10)

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Account gelöscht!

06.05.2015, 15:11 Uhr

Das kann jeder logisch denkender Mensch, der auch die Augen aufmacht und keine rosarote Brille trägt und sich nicht zum Kreise der Gutmenschen zählt, gut nachvollziehen. Und die wissen auch, dass es noch mehr werden wird. Sie wissen auch, dass sie eines Tages selbst Opfer werden. Auch deren Kinder und Enkel uns sonstige Verwandte.

Herr Ragin Allraun

06.05.2015, 15:17 Uhr

"Schengen" macht´s möglich. Dumm - dümmer - deutsch.

An ideologischer Idiotie nicht zu toppen.

Herr Hans Mayer

06.05.2015, 15:45 Uhr

Seit dem Umbau einer Kaserne hier in der Nähe zu einem Flüchtlingswohnheim(Erstaufnahme oder Facharbeiterankunftsstelle oder wie auch immer), gab es in dem 5000 Seelen Ort pro jährlich im Durchschnitt 36 Straftaten, seit November 2014 haben wir dank der Bereicherung diese 36 pro Monat und er werden jetzt noch mehr, so das man wieder 4 Polizisten dort zusätzlich stationiert hat.
Da die meißten jetzt noch auf der Heizung rumlungern bin ich mal gespannt wie es im Sommer werden wird wenn man zur Erkundung und Erbauung der neuen Heimat aufbricht.
Aber vielleicht sind das nur bedauerliche Einzelfälle.
Bin ich jetzt schon Nazi oder Rassist?

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