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14.09.2016

12:33 Uhr

Krüger-Nationalpark

Ranger töten Nilpferde und Büffel wegen Dürre

Im südafrikanischem Krüger-Nationalpark töten Park-Ranger knapp 350 Nilpferde und Büffel. Während der schwersten Dürre seit 35 Jahren wird den Tieren ihr enormer Appetit zum Verhängnis.

Flusspferde konkurrieren mit anderen grasfressenden Säugetieren wie Nashörnern und Antilopen. AFP; Files; Francois Guillot

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Flusspferde konkurrieren mit anderen grasfressenden Säugetieren wie Nashörnern und Antilopen.

JohannesburgJohannesburg (AP) - Wegen der schwersten Dürre seit mehr als 30 Jahren wollen Wildhüter im südafrikanischen Krüger-Nationalpark knapp 350 Nilpferde und Büffel töten. Parksprecher Ike Phaahla erklärte, die beiden Tierarten verzehrten große Mengen des Pflanzenbestandes. Viele von ihnen fielen der Dürre ohnehin zum Opfer. Das Fleisch der getöteten Tiere soll an arme Gemeinden am Rand des weltberühmten Nationalparks verteilt werden.

Die Dürre im südlichen Afrika gilt als schwerste seit 35 Jahren, Millionen Menschen in der Region sind deswegen auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Im Krüger-Nationalpark leben nach Angaben der Parkverwaltung etwa 7500 Nilpferde und 47 000 Büffel, so viele wie nie zuvor. Anfang der 1990er Jahre dezimierte eine Dürre die Zahl der Büffel um mehr als die Hälfte auf etwa 14 000, später erholte sich der Bestand wieder.

Parksprecher Phaala sagte, die Nilpferde sammelten sich in unnatürlich hoher Zahl an Wasserlöchern, koteten ins Wasser und machten es so für andere Tiere unbrauchbar.

Von

ap

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