Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

Kuriose Kulturszene

Der erste koschere Wein im Bocksbeutel

Eine englische Brauerei verbietet Kunden zu fluchen. Ältere Menschen versuchen krampfhaft, jung zu bleiben. Ein Amsterdamer Architekt entwirft das Emoji-Haus, und ein Kebab-Festival soll Fleischfreunde begeistern.

  • zurück
  • 1 von 18
  • vor
Winzer aus dem unterfränkischen Iphofen haben den ersten koscheren Silvaner im Bocksbeutel vorgestellt. Alle Arbeiten an dem Wein wurden ausschließlich von orthodoxen Juden unter Aufsicht eines Rabbiners durchgeführt. Das Weingut hat in den vergangenen Monaten stets darauf geachtet, die strengen Regeln des jüdischen Reinheitsgebotes einzuhalten. Grund für die ungewöhnliche Produktion sind die freundschaftlichen Kontakte des Weinguts nach Israel. dpa

Koscherer Wein

Winzer aus dem unterfränkischen Iphofen haben den ersten koscheren Silvaner im Bocksbeutel vorgestellt. Alle Arbeiten an dem Wein wurden ausschließlich von orthodoxen Juden unter Aufsicht eines Rabbiners durchgeführt. Das Weingut hat in den vergangenen Monaten stets darauf geachtet, die strengen Regeln des jüdischen Reinheitsgebotes einzuhalten. Grund für die ungewöhnliche Produktion sind die freundschaftlichen Kontakte des Weinguts nach Israel.

Bild: dpa

Alkohol und Fluchen ist in der Regel eine völlig normale Kombination. Allerdings kann das auch häufig zu Problemen führen und einen ausgelassenen Abend abrupt beenden. Das dachte sich auch das englische Brauerei-Unternehmen Sam Smith´s Group und appelliert dementsprechend an die Kundschaft. Der Gebrauch von Schimpfwörtern kann so durchaus Konsequenzen haben und im Extremfall sogar dazu führen, dass besonders ausfallende Gäste nicht mehr bedient werden. Dafür hat das Unternehmen seine Angestellten damit beauftragt, für einen guten Umgangston in seinen Kneipen zu sorgen. Reuters

Britische Brauerei kämpft für höflichen Umgangston

Alkohol und Fluchen ist in der Regel eine völlig normale Kombination. Allerdings kann das auch häufig zu Problemen führen und einen ausgelassenen Abend abrupt beenden. Das dachte sich auch das englische Brauerei-Unternehmen Sam Smith´s Group und appelliert dementsprechend an die Kundschaft. Der Gebrauch von Schimpfwörtern kann so durchaus Konsequenzen haben und im Extremfall sogar dazu führen, dass besonders ausfallende Gäste nicht mehr bedient werden. Dafür hat das Unternehmen seine Angestellten damit beauftragt, für einen guten Umgangston in seinen Kneipen zu sorgen.

Bild: Reuters

Um den Fahrgästen die Wartezeit an den U-Bahn-Stationen zu verkürzen, sucht Österreichs Hauptstadt talentierte Live-Musiker. Diese sollen an den einzelnen Stationen für Unterhaltung sorgen. Das Projekt „U-Bahn-Stars“ ist eine Initiative der Stadtpolitik, die das Fahren mit Wiens öffentlichen Verkehrsmitteln noch sicherer und angenehmer machen soll. Bewerbungen können noch bis Ende Mai eingereicht werden. Eine Jury sucht dann unter den Bewerbern fünf Acts heraus, die zukünftig einen fixen Platz in den U-Bahn-Stationen bekommen sollen. dpa

Wien sucht den „U-Bahn-Star“

Um den Fahrgästen die Wartezeit an den U-Bahn-Stationen zu verkürzen, sucht Österreichs Hauptstadt talentierte Live-Musiker. Diese sollen an den einzelnen Stationen für Unterhaltung sorgen. Das Projekt „U-Bahn-Stars“ ist eine Initiative der Stadtpolitik, die das Fahren mit Wiens öffentlichen Verkehrsmitteln noch sicherer und angenehmer machen soll. Bewerbungen können noch bis Ende Mai eingereicht werden. Eine Jury sucht dann unter den Bewerbern fünf Acts heraus, die zukünftig einen fixen Platz in den U-Bahn-Stationen bekommen sollen.

Bild: dpa

Was früher als zwanghaft junggeblieben galt ist heute der sogenannte „Beenager“. Ältere Menschen, die sich T-Shirts mit bunten Motiven anziehen, Selfies machen und Converse-Schuhe tragen. „Beenager“ sind in der Regel über 50, wollen aber dennoch mit der jungen Generation mithalten. Die Bezeichnung ist eine Kombination aus „Best Ager“ und „Teenager“. Die Modestylistin Anna Dello Russo oder der Modekritiker Tom Banks sind zwei prominente Beispiele. dpa

Jung und auch alt

Was früher als zwanghaft junggeblieben galt ist heute der sogenannte „Beenager“. Ältere Menschen, die sich T-Shirts mit bunten Motiven anziehen, Selfies machen und Converse-Schuhe tragen. „Beenager“ sind in der Regel über 50, wollen aber dennoch mit der jungen Generation mithalten. Die Bezeichnung ist eine Kombination aus „Best Ager“ und „Teenager“. Die Modestylistin Anna Dello Russo oder der Modekritiker Tom Banks sind zwei prominente Beispiele.

Bild: dpa

Läuft man durch die niederländische Stadt Amersfoort kann es schon mal passieren, dass einem Emojis von einem Häuserblock aus anlachen. Der Architekt Changiz Tehrani ließ die runden Gesichter direkt in die Giebel setzen. Schließlich kennt sie jeder von seinem Smartphone. Das Amsterdamer Architektenbüro Attika hatte das Mietshaus für das junge Stadtviertel Vathorst entworfen. Eine interessante Verbindung zur heutigen Zeit. dpa

Emoji-Haus in Amersfoort

Läuft man durch die niederländische Stadt Amersfoort kann es schon mal passieren, dass einem Emojis von einem Häuserblock aus anlachen. Der Architekt Changiz Tehrani ließ die runden Gesichter direkt in die Giebel setzen. Schließlich kennt sie jeder von seinem Smartphone. Das Amsterdamer Architektenbüro Attika hatte das Mietshaus für das junge Stadtviertel Vathorst entworfen. Eine interessante Verbindung zur heutigen Zeit.

Bild: dpa

Frufoos, Spezialmenüs oder Raider: So ziemlich jeder hat eine Leibspeise, die er in der Vergangenheit gegessen hat, welche aber heute so nicht mehr existiert. „Essens-Nostalgie“ ist ein neues Phänomen, dass erst kürzlich in der Zeichentrickserie „Rick & Morty“ thematisiert wurde. Dort vermisst einer der Protagonisten eine Soße, die zur Veröffentlichung des Disneys-Films „Mulan“ produziert und danach wieder vom Markt genommen wurde. Diese Soße gab es 1998 wirklich. Laut der „Washington Post“ wurde das letzte ungeöffnete Päckchen kürzlich über das Auktionsportal Ebay für 14.700 Dollar verkauft. dpa

Vergangene Genüsse

Frufoos, Spezialmenüs oder Raider: So ziemlich jeder hat eine Leibspeise, die er in der Vergangenheit gegessen hat, welche aber heute so nicht mehr existiert. „Essens-Nostalgie“ ist ein neues Phänomen, dass erst kürzlich in der Zeichentrickserie „Rick & Morty“ thematisiert wurde. Dort vermisst einer der Protagonisten eine Soße, die zur Veröffentlichung des Disneys-Films „Mulan“ produziert und danach wieder vom Markt genommen wurde. Diese Soße gab es 1998 wirklich. Laut der „Washington Post“ wurde das letzte ungeöffnete Päckchen kürzlich über das Auktionsportal Ebay für 14.700 Dollar verkauft.

Bild: dpa

Kebab, Lahmacun und Schawarma: Neue Festivals sollen Lust auf orientalische Spezialitäten machen – insbesondere auf Lammfleisch. Am 13. und 14. Mai wollen Kebab-Anbieter in München fleischfreudige Kunden verköstigen. Dabei sprechen die Organisatoren von den verschiedensten Kebab-Varianten. Ob mariniert, gewürzt oder trocken, hier ist für jeden etwas dabei. Die Geschichte der fleischreichen Kost geht bis weit in die vorchristliche Zeitrechnung zurück. AFP; Files; Francois Guillot

Kebab für alle

Kebab, Lahmacun und Schawarma: Neue Festivals sollen Lust auf orientalische Spezialitäten machen – insbesondere auf Lammfleisch. Am 13. und 14. Mai wollen Kebab-Anbieter in München fleischfreudige Kunden verköstigen. Dabei sprechen die Organisatoren von den verschiedensten Kebab-Varianten. Ob mariniert, gewürzt oder trocken, hier ist für jeden etwas dabei. Die Geschichte der fleischreichen Kost geht bis weit in die vorchristliche Zeitrechnung zurück.

Bild: AFP; Files; Francois Guillot

Aus Transsilvanien, wo der Sage nach Vampire mit Knoblauch vertrieben werden, kommt jetzt ein ganz anderer Duft – und zwar aus einer Tinktur, die zugleich zum Verzehr und als Parfüm geeignet sein soll: Mit dem schicken französischen Namen „Vert de Toma“ hat der Koch Cosmin Ioan Toma aus der transsilvanischen Stadt Alba Iulia sein grünfarbenes Gebräu aus Lavendel, Fenchel und wilder Minze benannt. Man kann damit alle Süßspeisen oder eine Entenbrust würzen, aber es auch als Duftwasser für die Haut benutzen. Vorgestellt wird das neue Produkt beim „Alba Carolina Food Fest“ vom 11. bis zum 14. Mai auf der Burg von Alba Iulia. dpa

Parfüm zum Essen aus Draculas Heimat Transsilvanien

Aus Transsilvanien, wo der Sage nach Vampire mit Knoblauch vertrieben werden, kommt jetzt ein ganz anderer Duft – und zwar aus einer Tinktur, die zugleich zum Verzehr und als Parfüm geeignet sein soll: Mit dem schicken französischen Namen „Vert de Toma“ hat der Koch Cosmin Ioan Toma aus der transsilvanischen Stadt Alba Iulia sein grünfarbenes Gebräu aus Lavendel, Fenchel und wilder Minze benannt. Man kann damit alle Süßspeisen oder eine Entenbrust würzen, aber es auch als Duftwasser für die Haut benutzen. Vorgestellt wird das neue Produkt beim „Alba Carolina Food Fest“ vom 11. bis zum 14. Mai auf der Burg von Alba Iulia.

Bild: dpa

Statt Betonblock nun Holzdorf: Direkt an der Spree in Berlin-Friedrichshain ist ein alternatives Wohn- und Kulturdorf entstanden. Restaurant, Kita, Bäckerei und jede Menge Raum für Kreativität soll es in dem neuen Areal „Holzmarkt25“ bald geben. Für den 1. Mai ist die große Eröffnungsfeier angekündigt. Dann soll unter dem Motto „Wir treiben's bunt und bleiben Rosa“ mit Musik-, Kunst- und Performanceprogramm, wie die Veranstalter ankündigten, offiziell eröffnet werden. Mit den Arbeiten auf dem Holzmarktgelände an der Spree, an dem Investoren einen Bürotower planten, wurde am 1. Mai 2013 begonnen. Andreas Praefcke

Holzmarkt-Dorf: Grüner Ort für Künstler und Kreative

Statt Betonblock nun Holzdorf: Direkt an der Spree in Berlin-Friedrichshain ist ein alternatives Wohn- und Kulturdorf entstanden. Restaurant, Kita, Bäckerei und jede Menge Raum für Kreativität soll es in dem neuen Areal „Holzmarkt25“ bald geben. Für den 1. Mai ist die große Eröffnungsfeier angekündigt. Dann soll unter dem Motto „Wir treiben's bunt und bleiben Rosa“ mit Musik-, Kunst- und Performanceprogramm, wie die Veranstalter ankündigten, offiziell eröffnet werden. Mit den Arbeiten auf dem Holzmarktgelände an der Spree, an dem Investoren einen Bürotower planten, wurde am 1. Mai 2013 begonnen.

Bild: Andreas Praefcke

Einst Hipster-Bar, nun schon fast eine Kette: Dieses Phänomen lässt sich quer durch Deutschland immer öfter beobachten. Die Tübinger Szene-Kneipe „Ribingurumu“ (japanisch für „Wohnzimmer“) etwa hat längst einen Ableger in Stuttgart – der mit Brettspielen und kreativen Getränke-Kreationen auf den ersten Blick ebenso individuell wirkt wie das Original. Auch der Berliner Hipster-Vietnamese „Umami“ aus dem Prenzlauer blieb nicht lange ein Unikat – und öffnete im vergangenen Jahr einen Ableger in Kreuzberg. Ebenso ging es dem „Haferkater“ in Berlin-Friedrichshain. Der kleine Porridge-Laden öffnete zunächst einen Pop-up-Store am Hauptbahnhof – und hat dort inzwischen dauerhaft eine Filiale. Ein weiterer Ableger im Prenzlauer Berg ist demnach in Planung. dpa

Szene-Lokale werden zu Ketten

Einst Hipster-Bar, nun schon fast eine Kette: Dieses Phänomen lässt sich quer durch Deutschland immer öfter beobachten. Die Tübinger Szene-Kneipe „Ribingurumu“ (japanisch für „Wohnzimmer“) etwa hat längst einen Ableger in Stuttgart – der mit Brettspielen und kreativen Getränke-Kreationen auf den ersten Blick ebenso individuell wirkt wie das Original. Auch der Berliner Hipster-Vietnamese „Umami“ aus dem Prenzlauer blieb nicht lange ein Unikat – und öffnete im vergangenen Jahr einen Ableger in Kreuzberg. Ebenso ging es dem „Haferkater“ in Berlin-Friedrichshain. Der kleine Porridge-Laden öffnete zunächst einen Pop-up-Store am Hauptbahnhof – und hat dort inzwischen dauerhaft eine Filiale. Ein weiterer Ableger im Prenzlauer Berg ist demnach in Planung.

Bild: dpa

Raucher in Stuttgart können ihre Kippen künftig womöglich einfach in einen Gully im Boden fallen lassen. An einer Haltestelle im Stadtteil Vaihingen testen die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) den würfelförmigen Abfallbehälter. Nach dem Austreten sollen die Kippen, die sonst oft im Gleisbett oder auf den Bahnsteigen landen, mit dem Fuß in den Kubus befördert werden. Zuvor hatten „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“ berichtet. Seit Ende 2016 probieren die SSB den Erd-Aschenbecher aus. Ein Fazit haben sie bisher nicht gezogen. dpa

Gullys für Kippen sollen Haltestellen sauberer machen

Raucher in Stuttgart können ihre Kippen künftig womöglich einfach in einen Gully im Boden fallen lassen. An einer Haltestelle im Stadtteil Vaihingen testen die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) den würfelförmigen Abfallbehälter. Nach dem Austreten sollen die Kippen, die sonst oft im Gleisbett oder auf den Bahnsteigen landen, mit dem Fuß in den Kubus befördert werden. Zuvor hatten „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“ berichtet. Seit Ende 2016 probieren die SSB den Erd-Aschenbecher aus. Ein Fazit haben sie bisher nicht gezogen.

Bild: dpa

Gurken einmachen, das kennen viele noch von Oma. Mittlerweile wird wieder in einigen Küchen eingelegt, eingekocht und fermentiert. Was übrig bleibt, wenn Gurken oder Zwiebeln gegessen sind, ist die säuerliche oder salzige Brühe. Öfter findet man inzwischen den Vorschlag, die Lake in Drinks zu mischen und somit Pickle-Juice-Cocktails zu trinken. Etwa beim Amerikaner Jeffrey Yoskowitz, der gerade in Berlin ein Buch zur jüdischen Küche mit osteuropäischem Einfluss vorstellte („The Gefilte Manifesto: New Recipes for Old World Jewish Foods“). Oder im Food-Blog „Munchies“. Bloody Mary oder Martini mit Essiggurkenwasser? Wer feststellen will, ob ihm das liegt, muss es probieren. dpa

Wohin mit der Einmachbrühe? Ins Cocktailglas!

Gurken einmachen, das kennen viele noch von Oma. Mittlerweile wird wieder in einigen Küchen eingelegt, eingekocht und fermentiert. Was übrig bleibt, wenn Gurken oder Zwiebeln gegessen sind, ist die säuerliche oder salzige Brühe. Öfter findet man inzwischen den Vorschlag, die Lake in Drinks zu mischen und somit Pickle-Juice-Cocktails zu trinken. Etwa beim Amerikaner Jeffrey Yoskowitz, der gerade in Berlin ein Buch zur jüdischen Küche mit osteuropäischem Einfluss vorstellte („The Gefilte Manifesto: New Recipes for Old World Jewish Foods“). Oder im Food-Blog „Munchies“. Bloody Mary oder Martini mit Essiggurkenwasser? Wer feststellen will, ob ihm das liegt, muss es probieren.

Bild: dpa

Im April schon in den Berliner Schlachtensee zu hüpfen, da darf man nicht zimperlich sein. Am besten man ist ein Winterschwimmer. So wie die junge britisch-kanadische Autorin Jessica J. Lee, die mit ihrem Experiment, ein Jahr lang 52 Seen in Berlin und Brandenburg zu erschwimmen, viel Beachtung fand. „Meine Rahmenbedingungen waren einfach: kein Auto, kein Neopren“, schreibt sie in ihrem Buch „Mein Jahr im Wasser“ (Berlin Verlag). Das ist kein Reiseführer, sondern ein literarisches Tagebuch – „A Swimming Memoir“, so der Untertitel der englischen Ausgabe. Wer auf Lees Spuren gehen will, findet darin auch Karten und Tipps zu Seen in Berlin und Umgebung. Nur eine kleine Auswahl – in der Region soll es mehr als 3000 Seen geben. Und vielleicht gibt es dort demnächst ein paar Ganzjahres-Schwimmer mehr. dpa

52 Seen in einem Jahr

Im April schon in den Berliner Schlachtensee zu hüpfen, da darf man nicht zimperlich sein. Am besten man ist ein Winterschwimmer. So wie die junge britisch-kanadische Autorin Jessica J. Lee, die mit ihrem Experiment, ein Jahr lang 52 Seen in Berlin und Brandenburg zu erschwimmen, viel Beachtung fand. „Meine Rahmenbedingungen waren einfach: kein Auto, kein Neopren“, schreibt sie in ihrem Buch „Mein Jahr im Wasser“ (Berlin Verlag). Das ist kein Reiseführer, sondern ein literarisches Tagebuch – „A Swimming Memoir“, so der Untertitel der englischen Ausgabe. Wer auf Lees Spuren gehen will, findet darin auch Karten und Tipps zu Seen in Berlin und Umgebung. Nur eine kleine Auswahl – in der Region soll es mehr als 3000 Seen geben. Und vielleicht gibt es dort demnächst ein paar Ganzjahres-Schwimmer mehr.

Bild: dpa

Gummibärchen, Mini-Marshmallows, Brownie-Brocken oder mit Schokolade überzogene Brezeln: Wenn es um Zutaten für die nächste Portion Eis geht, sind der süßen Kreativität in New York kaum Grenzen gesetzt. Im Laden „Cool Mess“ (Coole Sauerei) in Manhattan können Kunden aus einer ganzen Wand voller Süßigkeiten wählen, bevor sie das persönliche Dessert auf Vanille- oder Schoko-Basis in kleinen Eismaschinen am Tisch anrühren. Eis kann man längst auch in Berliner Läden und in anderen Städten nach Eigenrezept herstellen, doch „Cool Mess“ geht noch einen Schritt weiter: Kunden können Zutaten auch selbst mitbringen, erklärt Mitgründerin Margot Cyprus. Auch gegen ein Eis mit Speck und Schokolade sei dann etwa nichts einzuwenden. Was viele der bunten und teils stark überzuckerten Kreationen von Kindern angeht, fasst sie zusammen: „Die Eltern finden es widerlich.“ dpa

Speck mit Schokolade: Eisladen in New York erlaubt eigene Zutaten

Gummibärchen, Mini-Marshmallows, Brownie-Brocken oder mit Schokolade überzogene Brezeln: Wenn es um Zutaten für die nächste Portion Eis geht, sind der süßen Kreativität in New York kaum Grenzen gesetzt. Im Laden „Cool Mess“ (Coole Sauerei) in Manhattan können Kunden aus einer ganzen Wand voller Süßigkeiten wählen, bevor sie das persönliche Dessert auf Vanille- oder Schoko-Basis in kleinen Eismaschinen am Tisch anrühren. Eis kann man längst auch in Berliner Läden und in anderen Städten nach Eigenrezept herstellen, doch „Cool Mess“ geht noch einen Schritt weiter: Kunden können Zutaten auch selbst mitbringen, erklärt Mitgründerin Margot Cyprus. Auch gegen ein Eis mit Speck und Schokolade sei dann etwa nichts einzuwenden. Was viele der bunten und teils stark überzuckerten Kreationen von Kindern angeht, fasst sie zusammen: „Die Eltern finden es widerlich.“

Bild: dpa

Tassen, Kissen, Jutebeutel – das Einhorn hat bereits viele Alltagsgegenstände erobert. Nun hat das trendige Fabelwesen einen neuen, bunten Frühstückstrend ausgelöst, wie britische Medien schreiben. Das „Unicorn Toast“ (Einhorn-Toast) macht auf Instagram die Runde und ist Foodporn auf hohem Niveau. Food-Stylistin Adeline Waugh aus Miami etwa kreiert mit natürlichen bunten Zutaten Toast-Aufstriche, die regelrecht an Gemälde erinnern. Ihre Werke zum Anbeißen werden mit den Hashtags #unicorntoast und #mermaidtoast passend umschrieben. Die Fabelwesen stehen für Friede und Freude. dpa

Der Einhorn-Wahn geht weiter

Tassen, Kissen, Jutebeutel – das Einhorn hat bereits viele Alltagsgegenstände erobert. Nun hat das trendige Fabelwesen einen neuen, bunten Frühstückstrend ausgelöst, wie britische Medien schreiben. Das „Unicorn Toast“ (Einhorn-Toast) macht auf Instagram die Runde und ist Foodporn auf hohem Niveau. Food-Stylistin Adeline Waugh aus Miami etwa kreiert mit natürlichen bunten Zutaten Toast-Aufstriche, die regelrecht an Gemälde erinnern. Ihre Werke zum Anbeißen werden mit den Hashtags #unicorntoast und #mermaidtoast passend umschrieben. Die Fabelwesen stehen für Friede und Freude.

Bild: dpa

In London sind Themen-Bars schwer angesagt. Wer nicht gern auf sein Getränk wartet, sollte „The Blechtley“ aber meiden. Denn in dieser neuen It-Bar im Stadtteil Chelsea darf nur trinken, wer in Sherlock Holmes Fußstapfen tritt oder in geheimer Mission unterwegs sein will. Die Gäste werden am Eingang zu Agenten und erhalten Tarnnamen, unter denen sie Aufgaben lösen müssen. Erst dann bekommen sie einen extra auf sie abgestimmten, individuellen Cocktail. Die Bar ist nach dem Ort benannt, an dem Alan Turing und sein Team im Zweiten Weltkrieg den Enigma-Code knackten: Bletchley Park nordwestlich von London. dpa

Agenten-Bar in London eröffnet

In London sind Themen-Bars schwer angesagt. Wer nicht gern auf sein Getränk wartet, sollte „The Blechtley“ aber meiden. Denn in dieser neuen It-Bar im Stadtteil Chelsea darf nur trinken, wer in Sherlock Holmes Fußstapfen tritt oder in geheimer Mission unterwegs sein will. Die Gäste werden am Eingang zu Agenten und erhalten Tarnnamen, unter denen sie Aufgaben lösen müssen. Erst dann bekommen sie einen extra auf sie abgestimmten, individuellen Cocktail. Die Bar ist nach dem Ort benannt, an dem Alan Turing und sein Team im Zweiten Weltkrieg den Enigma-Code knackten: Bletchley Park nordwestlich von London.

Bild: dpa

Wer sagt was wann wo wie warum über wen? Die Debatte über sogenannte Political Correctness ist ein Thema unserer Zeit. Die Berliner „Polit-Tunte“ (Eigenbeschreibung) Patsy l'Amour laLove hat jetzt ein Buch herausgegeben, das sich mit einer besonderen Form der Korrektheit beschäftigt – es heißt „Beißreflexe – Kritik an queerem Aktivismus, autoritären Sehnsüchten, Sprechverboten“. Es versammelt Aufsätze zu besonders dogmatischem Aktivismus in der LGBTIQ*-Szene (also unter politisch Interessierten, die sich als lesbisch, schwul, trans-, intersexuell oder queer sehen). Ein eigentlich guter Aktivismus habe sich in bestimmten linken Kreisen „zu einer Politik der Verbote und Bußen entwickelt – zu einer autoritären Variante von Queer“, schrieb Patsy kürzlich auch in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“. dpa

Berlins queere Szene debattiert „Beißreflexe“

Wer sagt was wann wo wie warum über wen? Die Debatte über sogenannte Political Correctness ist ein Thema unserer Zeit. Die Berliner „Polit-Tunte“ (Eigenbeschreibung) Patsy l'Amour laLove hat jetzt ein Buch herausgegeben, das sich mit einer besonderen Form der Korrektheit beschäftigt – es heißt „Beißreflexe – Kritik an queerem Aktivismus, autoritären Sehnsüchten, Sprechverboten“. Es versammelt Aufsätze zu besonders dogmatischem Aktivismus in der LGBTIQ*-Szene (also unter politisch Interessierten, die sich als lesbisch, schwul, trans-, intersexuell oder queer sehen). Ein eigentlich guter Aktivismus habe sich in bestimmten linken Kreisen „zu einer Politik der Verbote und Bußen entwickelt – zu einer autoritären Variante von Queer“, schrieb Patsy kürzlich auch in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“.

Bild: dpa

Die Schlagerkönigin Helene Fischer und der Rapper Haftbefehl im Duett? Der Rap-Künstler Dr. Bootleg macht es möglich. Sein Mix aus Fischers Lied „Lass Mich In Dein Leben“ (von 2008) und Haftbefehls Song „Anna Kournikova“ (von 2014) macht seit Anfang April im Netz die Runde. Die Sampling-Collage dürfte zwar weder die Fans von ihr noch von ihm glücklich machen, hat aber Ohrwurmpotenzial. Die Redaktion von „Noisey“ nennt es einen „Traum-Mash-up“ und räumt dem unfreiwilligen Duett ironisch sogar Chancen ein, „Sommerhit 2017“ zu werden. Es ist vielleicht der beste Bastard-Pop seit damals der DJ Hifi Brown Nenas „Nur geträumt“ mit Eminems „Lose Yourself“ kombinierte. dpa

Mash-up-Hit: Wenn Haftbefehl mit Helene singt

Die Schlagerkönigin Helene Fischer und der Rapper Haftbefehl im Duett? Der Rap-Künstler Dr. Bootleg macht es möglich. Sein Mix aus Fischers Lied „Lass Mich In Dein Leben“ (von 2008) und Haftbefehls Song „Anna Kournikova“ (von 2014) macht seit Anfang April im Netz die Runde. Die Sampling-Collage dürfte zwar weder die Fans von ihr noch von ihm glücklich machen, hat aber Ohrwurmpotenzial. Die Redaktion von „Noisey“ nennt es einen „Traum-Mash-up“ und räumt dem unfreiwilligen Duett ironisch sogar Chancen ein, „Sommerhit 2017“ zu werden. Es ist vielleicht der beste Bastard-Pop seit damals der DJ Hifi Brown Nenas „Nur geträumt“ mit Eminems „Lose Yourself“ kombinierte.

Bild: dpa

  • zurück
  • 1 von 18
  • vor

Weitere Galerien

Internetsuche: Diese Promis sind gefährlich

Internetsuche

Diese Promis sind gefährlich

Vorsicht, Falle: Wer im Web nach kostenloser Musik sucht, landet schnell auf betrügerischen Seiten. Das Sicherheitsunternehmen McAfee hat untersucht, bei welchen Suchen Nutzer besonders gefährlich leben.

Die Welt in Bildern: Blickfang

Die Welt in Bildern

Blickfang

Sie beeindrucken. Sie wühlen auf. Sie faszinieren. Sie erschrecken. Sie entlocken ein Lächeln. Sie dokumentieren den großen Moment. Sie zeigen kleine Wunder. Oder sie erzählen eine Geschichte. Die Welt – ein Blickfang.

Zypern, Frankreich, Baltikum: Wo im Euro-Raum Inflation herrscht – und wo nicht

Zypern, Frankreich, Baltikum

Wo im Euro-Raum Inflation herrscht – und wo nicht

Die Geldflut der EZB dauert an. In manchen Euro-Ländern hat die Inflation die Zwei-Prozent-Zielmarke erreicht, in anderen wiederum kratzt sie an der Nulllinie. Überraschungen gibt es vor allem im Norden Europas.

Bundesliga-Prognose (5): BVB hui, Köln pfui

Bundesliga-Prognose (5)

BVB hui, Köln pfui

Englische Woche heißt es in der Bundesliga. Die Spitzenteams wollen weiterhin ihre gute Frühform zeigen, wohingegen die Mannschaften am Tabellenende endlich Punkte holen wollen. Die Spieltagprognose von Kickform.

Paris: Bau der Glasmauer um den Eiffelturm beginnt

Paris

Bau der Glasmauer um den Eiffelturm beginnt

Die erhöhte Terrorgefahr bereitet den Franzosen Sorgen. Der Eiffelturm wird immer wieder als potenzielles Angriffsziel genannt. Eine Glasmauer soll nun Sicherheit bringen – und gleichzeitig die Schönheit wahren.

Immobilien der Stars: Ein Bungalow mit Traummaßen

Immobilien der Stars

Ein Bungalow mit Traummaßen

Wo die Supermodels wohnen – Die Trousdale Estates sind Beverly Hills' exklusivste Nachbarschaft. Cindy Crawford bezieht dort einen schicken Bungalow: Kostenpunkt 11,6 Millionen Dollar.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×