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08.09.2011

16:34 Uhr

Kurioses Ende einer Flucht

Entlaufener Strauß fährt mit Taxi nach Hause

Ein seltener Albinostrauß nutzte in Russland die Gunst der Stunde: Eine offene Käfigtür wurde zur Flucht genutzt, der Laufvogel tauchte unter. In einem Wald wurde er aufgespürt - und im Taxi nach Hause verfrachtet.

Auch ohne Taxi wäre der Strauß schnell zu Hause gewesen. Der Vogel kann mühelos 70 Kilometer pro Stunde laufen. Reuters

Auch ohne Taxi wäre der Strauß schnell zu Hause gewesen. Der Vogel kann mühelos 70 Kilometer pro Stunde laufen.

MoskauIm Taxi ist ein entlaufener Strauß in seinen Zirkus zurückgekehrt. Ein Spaziergänger hatte den Vogel in einem Wald auf der russischen Pazifik Halbinsel Kamtschatka entdeckt und den Zirkusdirektor informiert. Dieser lockte seinen drei Tage zuvor entlaufenen Schützling an und ließ sich dann mit ihm nach Hause fahren.

Nach Angaben des Direktors waren ursprünglich zwei Strauße ausgebrochen, nachdem ein Arbeiter ihre Käfigtür offen gelassen hatte. Einer der beiden Flüchtigen konnte rasch wieder eingefangen werden. Der zweite aber, ein seltener Albino-Strauß, blieb unauffindbar.

Der Direktor von Zirkus „Anastasia“, Wasili Kolos, warnte die Einwohner der Hafenstadt Petropawlowsk-Kamtschatski vor dem flüchtigen Tier. «Der Strauß ist ein sehr dummer und aggressiver Vogel, der Menschen schwer verletzen kann», sagte er. Außerdem bat er die Anwohner, Bescheid zu geben, sollten sie den seltenen Vogel sehen, der eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometer erreichen kann. Er warnte aber eindringlich davor, sich selbst auf die Jagd nach dem Tier zu machen.

Der Strauß, als Albino ein besonders seltenes Exemplar seiner Art, habe seine Flucht offenbar heil überstanden. In seinem Versteck fand der Riesen-Laufvogel alles nach seinem Geschmack: Am liebsten frisst er Gräser, Blätter und Insekten.

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