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09.01.2007

09:08 Uhr

Leichte Schäden

US-Atom-U-Boot rammt japanischen Öltanker

Ein atombetriebenes amerikanisches U-Boot ist im Arabischen Meer nahe der Straße von Hormus mit einem japanischen Tanker kollidiert. Die entstandenen Schäden scheinen gering zu sein.

HB TOKIO. Es gebe aber keine Berichte über Verletzte, wie das Außenministerium in Tokio am Dienstag mitteilte. Japanische Medien zitierten einen Vertreter der US-Marine sowie den Ölkonzern Showa Shell Sekiyu, wonach es bei dem Zusammenstoß am Vorabend Ortszeit weder zu einem radioaktiven noch zu einem Ölleck kam. Das atomar betriebene Jagd-U-Boot „USS Newport News“ der Los-Angeles- Klasse sei südlich der Straße von Hormus mit seinem Bug gegen das Heck des 160 000-Tonnen-Tankers „Mogamigawa“ gestoßen, hieß es.

Der Tanker weise leichte Beschädigungen auf und sei auf dem Weg in einen nahegelegenen Hafen im Ostteil der Vereinigten Arabischen Emirate, teilte das japanische Außenministerium weiter mit. Die Straße von Hormus ist eine Meerenge, die den Persischen Golf im Westen mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean verbindet. Das Atom-U-Boot steht laut Medienberichten unter Befehl des US-Marinestützpunktes in Bahrain.

An Bord des von der japanischen Reederei Kawasaki Kisen Kaisha betriebenen Tankers befanden sich acht Japaner und 16 Philippinos. Der Tanker war laut Medien mit 280 000 Tonnen Öl auf dem Weg von Saudi Arabien nach Singapur. Im Jahre 2001 hatte ein amerikanisches U-Boot bei einem Auftauchmanöver vor Hawaii ein japanisches Fischerboot gerammt. Die „Ehime Maru“ sank. Neun Menschen wurden dabei in den Tod gerissen.

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