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25.10.2013

14:46 Uhr

Limburg

Neuer Leiter des Bistums hat „Gestaltungswillen“

Der Papst hat dem Limburger Bischof Tebartz-van Elst eine Auszeit verordnet. Der kommissarische Leiter des Bistums soll verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und dafür sorgen, dass die Verwaltungsarbeit weitergeht.

Im Mai dieses Jahres traten Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst und Stadtdekan Wolfgang Rösch noch gemeinsam auf. Rösch soll während seiner Abwesenheit die Amtsgeschäfte in Limburg übernehmen. dpa

Im Mai dieses Jahres traten Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst und Stadtdekan Wolfgang Rösch noch gemeinsam auf. Rösch soll während seiner Abwesenheit die Amtsgeschäfte in Limburg übernehmen.

FrankfurtDer neue kommissarische Leiter des Bistums Limburg, Wolfgang Rösch, setzt auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kirchenbeschäftigten. „Der Bischof hat Vertrauen in mich gesetzt. Sein Vertrauter bin ich aber deswegen nicht, wie es einmal hieß. Vertrauen genieße ich aber auch, so denke ich, bei den Priestern, pastoralen Mitarbeitern und im Ordinariat. Und ich möchte ihnen Vertrauen entgegenbringen“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag). „Ich habe Gestaltungswillen, vor allem in Situationen, die nicht ideal sind, und Spaß, mit Menschen zusammenzuarbeiten.“

Der bisherige Wiesbadener Stadtdekan war am Mittwoch zum Generalvikar und Statthalter des umstrittenen Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst ernannt worden. Dieser steht wegen der Kostenexplosion beim Bischofssitz, des Vorwurfs der Falschaussage und seines Führungsstils seit Wochen in der Kritik. Papst Franziskus hatte ihm daraufhin eine Auszeit verordnet.

Seine wichtigste Aufgabe sei jetzt, dafür zu sorgen, dass die Verwaltungsarbeit weitergehe, sagte Rösch der Zeitung. „Wir müssen unsere Alltagsgeschäfte wieder in Ruhe erledigen können.“ Rösch tritt an die Stelle des bisherigen Generalvikars Franz Kaspar. Tebartz-van Elst hatte Rösch Anfang Oktober berufen, es sollte das Amt aber eigentlich erst von Januar antreten.

Von

dpa

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