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20.01.2014

15:22 Uhr

Limburg

Tebartz soll „sich einen anderen Platz suchen“

Ein Vertrauter des Papstes geht nicht von einer Rückkehr des Bischofs Tebartz-van Elst an seinen alten Arbeitsplatz aus. „Ich weiß, dass viele Gläubige im Bistum Limburg verletzt sind“, sagte Kardinal Maradiaga.

Der Limburger Bischof, Franz-Peter Tebartz-van Elst, soll nach Angaben eines Vertrauten von Papst Franziskus nicht ins Limburger Bistum zurückkehren. dpa

Der Limburger Bischof, Franz-Peter Tebartz-van Elst, soll nach Angaben eines Vertrauten von Papst Franziskus nicht ins Limburger Bistum zurückkehren.

KölnEiner der engsten Vertrauten von Papst Franziskus hält die Rückkehr des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst ins Bistum für ausgeschlossen. „Ich weiß, dass viele Gläubige im Bistum Limburg verletzt sind“, sagte der honduranische Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom Montag. Er sprach von „offenen Wunden“.

Er leide mit den deutschen Katholiken an den Problemen in Limburg, betonte der Koordinator der Kardinalskommission, die im Auftrag des Papstes an Strukturreformen der Kirchenleitung arbeitet. „Wenn einer Fehler gemacht hat, soll er sich dazu bekennen, um Entschuldigung bitten und sich einen anderen Platz suchen“, fügte Maradiaga hinzu.

Tebartz-van Elst war im vergangenen Herbst heftig in die Kritik geraten. Grund waren vor allem die hohen Baukosten für den neuen Limburger Bischofssitz in Höhe von mindestens 31 Millionen Euro. Der Papst entband Tebartz-van Elst vorerst von der Führung der Amtsgeschäfte, die Baukosten werden von einer Prüfungskommission der Deutschen Bischofskonferenz untersucht.

Von

afp

Kommentare (1)

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RumpelstilzchenA

20.01.2014, 15:55 Uhr

Hat es einen erwischt? Den Sündenbock?
Im Grunde gehören alle Bischöfe ins Dschungel-Camp!
Schaue Sie sich mal den dicken Lehmann an,...der lässt es sich auch gutgehen und leidet nicht unter Mangelerscheinungen dank der deutschen Steuerzahler (auch Nichtchristen und Muslime zahlen für diese Gilde)

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