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31.10.2013

13:49 Uhr

Limburger Bischof

Tebartz-van Elst verbringt „geistliche Tage“ in Bayern

Franz-Peter Tebartz-van Elst hat sich nach der Zwangsbeurlaubung durch Papst Franziskus in ein bayerisches Kloster zurückgezogen. Er verbringe laut dem Bistum Limburg „geistliche Tage“ in der Benediktinerabtei Metten.

Die niederbayerische Benediktinerabtei Metten hat den umstrittenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst aufgenommen. dpa

Die niederbayerische Benediktinerabtei Metten hat den umstrittenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst aufgenommen.

Limburg/MettenDer umstrittene Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat nach seiner Beurlaubung durch Papst Franziskus Zuflucht in einem bayerischen Kloster gefunden. Er verbringe seit Mittwoch „geistliche Tage“ in der Benediktinerabtei Metten in Niederbayern und nehme am Gemeinschaftsleben des Klosters teil, teilte das Limburger Bistum am Donnerstag mit. Seit seiner Lehrtätigkeit an der Universität Passau habe Tebartz-van Elst immer wieder Zeit in diesem Kloster verbracht.

„Die Benediktiner freuen sich, dass der Bischof von Limburg in Metten eine geistliche Zeit der Erholung verbringt“, heißt es laut Bistum in einer Mitteilung der Abtei. „Wir bitten um Verständnis, dass keine weiteren Erklärungen abgegeben werden und bitten, das Kloster als besonderen Ort der Stille zu respektieren.“

Papst Franziskus hatte Tebartz-van Elst in der vergangenen Woche eine Auszeit verordnet. Dem Limburger Bischof werden unter anderem ein autoritärer Führungsstil und Verschwendung beim Bau seines neuen Amtssitzes vorgeworfen. Eine Kommission der Deutschen Bischofskonferenz untersucht derzeit die Baukosten von mindestens 31 Millionen Euro.

Von

dpa

Kommentare (1)

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31.10.2013, 14:25 Uhr

Das Blöde ist, daß er trotz allem immer noch ein Bischof ist, da er diesen Titel nicht verlieren kann. Und das, obwohl er nachweislich die Unwahrheit gesagt hat, sich also nicht an ein grundlegendes Element seines Glaubens, die 10 Gebote, gehalten hat.

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