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12.07.2013

20:38 Uhr

London

Flughafen Heathrow nach „Dreamliner“-Zwischenfall wieder geöffnet

Ein Feuer an Bord eines leeren Boeing „Dreamliners“ hat den Flugverkehr in London Heathrow vorübergehend zum Erliegen gebracht. Für die Passagiere bedeutet das ein Verkehrschaos - für Boeing weitere Sorgen.

Das ausgebrannte Flugzeug auf dem Flughafen Heathrow (Aufnahme durch Fernsehkamera). Reuters

Das ausgebrannte Flugzeug auf dem Flughafen Heathrow (Aufnahme durch Fernsehkamera).

LondonZwei Zwischenfälle mit einem Dreamliner bringen das neue Paradepferd des Airbus-Rivalen Boeing wieder in die Negativschlagzeilen. Auf dem Londoner Flughafen Heathrow fing am Freitag eine Boeing 787 der äthiopischen Fluggesellschaft aus ungeklärter Ursache Feuer. Wenig später teilte der Reiseveranstalter TUI mit, eine 787 seiner Tochter Thomson Airways sei wegen technischer Probleme aus Sicherheitsgründen umgekehrt. Die US-Luftfahrtbehörde nahm Kontakt zum Hersteller auf, dessen Aktienkurs an der Wall Street kräftig Federn lassen musste.

Die beiden Zwischenfälle hatten nichts miteinander zu tun. Wegen des Feuers in Heathrow mussten die beiden Startbahnen des Großflughafens vorübergehend geschlossen werden, wie eine Sprecherin der Betreibergesellschaft mitteilte. Die Boeing 787 der Ethiopian Airlines sei auf einer Parkposition in Brand geraten, die weit von Terminals entfernt sei. Passagiere waren nicht an Bord der Maschine. Die Airline erklärte, das Flugzeug habe mehr als acht Stunden auf einer Parkposition gestanden, ehe der Brand entdeckt worden sei.

Die Boeing 787 von Thomson Airways war auf dem Weg von Manchester nach Sandford im US-Bundesstaat Florida, als technische Probleme auftraten. Die Maschine sei deshalb nach Manchester zurückgekehrt, wo ihre Triebwerke überprüft würden, teilte die TUI-Tochter mit.

Die Aktien des Airbus-Rivalen verloren an der Wall Street 6,7 Prozent. Es war der größte Tagesverlust eines Einzelwert seit August 2011. Auch Zulieferer wie Honeywell und Rockwell Collins tendierten ins Minus.

Vor einigen Monaten hatten alle Dreamliner vorübergehend Flugverbot erhalten, nachdem eine Batterie an Bord Feuer fing und eine weitere in einem Flieger während des Flugs schmolz. Ob auch das Feuer in Heathrow durch Batterieprobleme verursacht wurde, stand zunächst nicht fest.

Von

rtr

Kommentare (12)

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RoadRunner

12.07.2013, 19:54 Uhr

Der Dreamliner entwickelt sich immer mehr zum Alptraum. Welcher Passagier setzt sich jetzt noch unbedenklich in dieses Flugzeug.
Ein Feuer in einem Flugzeug, ganz besonders in einem Langsteckenflugzeug endet meistens in einer Katastrophe.

Sozialarbeiter

12.07.2013, 20:17 Uhr

auf dem Foto ist kein Dreamliner, sondern ein A 320 von Airbus abgebildet, von der irischen Air Lingus. Im Artikel geht es aber um die Ethiopian Airlines.

Warum verwendet das HB ständig falsche Bilder wenn es um Flugzeuge geht ? Auf welche Qualifikationen achtet man beim HB bei der Einstellung von Bildredakteueren ?

Propaganda-Blatt

12.07.2013, 20:27 Uhr

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