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13.07.2017

17:18 Uhr

Malaysia-Airlines-Flugzeug

Stammen Flugzeugtrümmer auf den Seychellen von MH370?

Auf den Seychellen wurden mutmaßliche Flugzeugteile gefunden, die im Verdacht stehen, zu der 2014 verschollenen Malaysia-Airlines-Maschine zu gehören. Das Flugzeug war mit 239 Menschen an Bord spurlos vom Radar verschwunden.

Die Boeing 777-200ER, die am 8. März 2014 unter mysteriösen Umständen von den Radarschirmen verschwand, fliegt einen Monat vor dem Verschwinden über Polen. Jetzt wurden auf den Seychellen Trümmerteile gefunden, die von dem Flugzeug stammen könnten. Reuters

MH370

Die Boeing 777-200ER, die am 8. März 2014 unter mysteriösen Umständen von den Radarschirmen verschwand, fliegt einen Monat vor dem Verschwinden über Polen. Jetzt wurden auf den Seychellen Trümmerteile gefunden, die von dem Flugzeug stammen könnten.

VictoriaDie Seychellen haben nach einem Fund möglicher Flugzeugteile Malaysia kontaktiert. Die Behörden in dem asiatischen Land hätten „Interesse“ an den Trümmern gezeigt und man erwarte nun, eng mit ihnen zusammenzuarbeiten, teilte am Donnerstag die Luftfahrtbehörde der Seychellen mit. Man werde voraussichtlich auch die australischen Behörden kontaktieren, die in der Vergangenheit an Trümmern des seit 2014 verschollenen Malaysia-Airline-Fluges MH370 interessiert gewesen seien, hieß es.

Am Montag wurden der Luftfahrtbehörde der Seychellen zufolge Trümmer am Strand der Insel Farquhar gefunden. Dabei handele es sich womöglich um Teile eines Flugzeuges, dies müsse aber noch bestätigt werden.

Flug MH370 war vor drei Jahren mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden. Australien, China und Malaysia suchten ein riesiges Gebiet im Indischen Ozeans ab, aber ohne Erfolg. Immer wieder wurden Trümmerteile der Maschine weit entfernt an der Küste Afrikas angeschwemmt, etwa ein Steuerruder, das 2015 auf La Réunion vor der Küste Mosambiks gefunden wurde. Der Inselstaat Seychellen liegt nördlich von La Réunion etwa 1800 Kilometer vor der Küste Kenias.

Von

dpa

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