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04.08.2016

14:23 Uhr

Malaysia bestätigt

MH370-Pilot simulierte Route

Der MH370-Pilot hat die Route zum Indischen Ozean vor dem Flug simuliert. Die Maschine verschwand dort im März 2014. Die malaysischen Ermittler hielten den Bericht bislang unter Verschluss.

Ein Mann steht vor einem Gemälde, das an das Verschwinden von Flug MH370 erinnern soll. Die Maschine war am 8. März 2014 zwischen Kuala Lumpur und Peking vom Kurs abgewichen. dpa

Verschwinden von Flug MH370

Ein Mann steht vor einem Gemälde, das an das Verschwinden von Flug MH370 erinnern soll. Die Maschine war am 8. März 2014 zwischen Kuala Lumpur und Peking vom Kurs abgewichen.

Kuala LumpurDer MH370-Pilot hat auf seinem privaten Flugsimulator vor dem Verschwinden seiner Malaysia-Airlines-Boeing eine Flugroute auf den Indischen Ozean hinaus ausprobiert. Sie ist fast identisch mit der Strecke, die die Maschine nach den Ermittlungen flog, bevor sie wahrscheinlich westlich von Australien im Meer versank.

Dies bestätigte der malaysische Verkehrsminister Liow Toing Lai am Donnerstag, nachdem Medien schon über die Routen im Flugsimulator berichtet hatten. Das beweise aber nichts, sagte er.

„Es gibt keine Beweise, die belegen, dass (Flugkapitän) Zaharie Ahmad Shah das Flugzeug absichtlich auf den Indischen Ozean gelenkt hat“, sagte Liow. Die Angaben über den Flugsimulator stammen aus einem Bericht, den die malaysischen Ermittler bislang unter Verschluss gehaltenen haben. Warum, sagte Liow nicht.

MH370 war am 8. März 2014 zwischen Kuala Lumpur und Peking vom Kurs abgewichen und ohne Kontakt mit Bodenstationen sieben Stunden Richtung Süden geflogen.

Das sind die größten Airlines der Welt

Platz 10

Air China ist die zweitgrößte Fluggesellschaft der Volksrepublik – und die einzige zivile Linie, der es erlaubt ist, die chinesische Nationalflagge auf ihren Flugzeugen anzubringen.
Passagiere 2014: 54,58 Millionen

Platz 9

Die Lufthansa ist die größte deutsche Fluggesellschaft und befördert den Großteil ihrer Passagiere auf internationalen Flügen.
Passagiere 2014: 59,85 Millionen

Platz 8

Easyjet aus Großbritannien ist nach Ryanair die zweitgrößte Billigfluggesellschaft der Welt.
Passagiere 2014: 62,31 Millionen

Platz 7

China Eastern Airlines hat seine Basis in Shanghai, fliegt trotz des Namens nicht nur Ziele im Osten des Landes an, sondern ist sowohl in ganz China als auch internationale unterwegs.
Passagiere 2014: 66,17 Millionen

Platz 6

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair liegt im weltweiten Ranking auf Platz 6, in Europa ist aber keine Airline größer als das Unternehmen aus Dublin. Interessant: Ryanair bietet ausschließlich internationale Flüge an.
Passagiere 2014: 86,37 Millionen

Platz 5

American Airlines mit Sitz in Texas ist eine der ältesten Fluglinien der Welt, sie wurde bereits 1930 gegründet.
Passagiere 2014: 87,83 Millionen

Platz 4

Noch ein wenig älter ist United Airlines, ebenfalls aus den USA. Die Unternehmensgeschichte geht bis ins Jahr 1926 zurück.
Passagiere 2014: 90,44 Millionen

Platz 3

China Southern Airlines ist die größte Fluggesellschaft Asiens. Den Großteil ihrer Passagiere befördert die Airline auf Flügen innerhalb Chinas.
Passagiere 2014: 100,68 Millionen

Platz 2

Southwest Airlines aus den USA ist eine Billigfluggesellschaft mit Sitz in Dallas. 1967 gegründet, ist das Unternehmen Pionier des Billigflugsegments. Sie bietet fast ausschließlich Flüge innerhalb der USA an.
Passagiere 2014: 129,09 Millionen

Platz 1

Delta Air Lines gehört zu den drei verbliebenen traditionsreichen Linienfluggesellschaften in den USA. Ganz knapp verweist das Unternehmen die Southwest Airlines auf Rang zwei.
Passagiere 2014: 129,43 Millionen

Quelle: IATA

Der Flug endete nach den Ermittlungen im Indischen Ozean westlich von Australien, als der Treibstoff ausging. An Bord waren 239 Menschen, die meisten aus China.

Die Maschine sei aber nicht abgestürzt, sondern von einem Piloten im Gleitflug auf das Wasser gelenkt worden, sagt der kanadische Luftfahrtexperte Larry Vance.Er schließt dies aus der Beschaffenheit der Trümmerstücke, die inzwischen vor Ostafrika angespült wurden.

Von

dpa

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