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29.01.2004

19:06 Uhr

Mann von Eiszapfen erschlagen

Tote und Schwerverletzte durch Schnee-Chaos

Wegen des heftigen Schneetreibens am Donnerstag starben bei Verkehrsunfällen zwei Menschen. Bei hunderten Unfällen wurden bundesweit mehrere Dutzend Menschen verletzt, Autofahrer saßen zum Teil stundenlang fest. Binnen weniger Stunden waren bis zu 20 Zentimeter Schnee gefallen.

Massenkarambolage mit ca. 50 Fahrzeugen auf der A7

Massenkarambolage mit ca. 50 Fahrzeugen auf der A7

HB HAMBURG. Bei einer Massenkarambolage wurde am Donnerstag auf der A7 bei Hildesheim ein Mann getötet. Sein Auto war laut Polizei zwischen einem Laster und einem Kleintransporter eingeklemmt worden. Etwa 40 Autos und 10 Lastwagen seien ineinander gefahren, nachdem sich ein Lkw quer gestellt hatte. Bei Schlamersdorf in Schleswig-Holstein starb eine 74 Jahre alte Frau, als sie mit ihrem Wagen auf schneeglatter Straße in den Gegenverkehr schleuderte.

Bahnstrecken zwischen Gelsenkirchen und Bochum sowie Hagen und Lüdenscheid wurden gesperrt. Der Zugverkehr war auch in Ostfriesland und vereinzelt in der Schweiz behindert.

Im baden-württembergischen Alb-Donau-Kreis wurden bei einem Schnee-Unfall ein elfjähriges Kind lebensgefährlich und zwei weitere Menschen schwer verletzt. In Schleswig-Holstein rammte ein Lastwagen auf der Autobahn 24 (Hamburg - Berlin) bei Schwarzenbek ein vorausfahrendes Streufahrzeug - Bilanz: zwei Schwerverletzte.

Vielerorts kam es zu besonderen Vorfällen: Im bayerischen Lindenberg musste die Polizei eine festsitzende Narkoseschwester zu einer dringenden Kaiserschnittgeburt bringen. In Wuppertal machte sich ein herrenloser Sattelschlepper, 30 Tonnen schwer, auf glatter Straße selbstständig und krachte direkt in eine Polizeiwache. In Frankeneck in Rheinland-Pfalz kam ausgerechnet ein Streuwagen ins Rutschen und prallte gegen ein Auto - 4 000 Euro Schaden.

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