Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.02.2013

04:02 Uhr

Mega-Betrug aufgedeckt

Kreditkartengauner erbeuten 200 Millionen Dollar

Zehntausende Dollar versteckt im Ofen, Luxusautos und teure Kleidung - alles ergaunert. In den USA sollen 13 Kreditkarten-Betrüger mindestens 200 Millionen Dollar erbeutet haben. Jetzt sind die Verdächtigen aufgeflogen.

Zwei Kreditkarten stecken in einer Geldörse. dpa

Zwei Kreditkarten stecken in einer Geldörse.

WashingtonDie US-Polizei hat einen extremen Fall von Kreditkartenbetrug aufgedeckt. 13 Verdächtige sollen sich mit ausgeklügelten Methoden mindestens 200 Millionen Dollar (147 Millionen Euro) ergaunert haben, teilte das US-Justizministerium am Dienstag in Washington mit.

Sie hätten Tausende falsche Identitäten erfunden und damit rund 25 000 Kreditkartenkonten eröffnet. Mit einem Geflecht aus Scheinfirmen, Bankkonten in aller Welt und Komplizen in mittelständischen Geschäften hätten sie über Jahre immense Schulden aufgebaut - natürlich ohne die Absicht, sie jemals zurückzuzahlen.

Mit dem Geld hätten sich die Verdächtigen Luxusautos, teure Kleidung und Unterhaltungselektronik gekauft. Zudem legten sie das Geld in Gold an und verschoben es ins Ausland. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem „extravaganten Lebensstil“.

Bei einem Verdächtigen seien 70 000 Dollar im Ofen gefunden worden. Viele der Täter seien in den vergangenen fünf Jahren keiner geregelten Arbeit nachgegangen. Die Ermittlungen der Polizei hätten bis zu den Verhaftungen am Dienstag eineinhalb Jahre gedauert. Insgesamt gebe es 18 Angeklagte.

Von

dpa

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Maddoff

06.02.2013, 16:00 Uhr

Die haben das System ja verstanden! Ohne Schulden kommt man nicht an das Schuldgeld dran. Arbeit wird ja auch zu schlecht bezahlt, als dass man da jemals irgendwohin mit kommen könnte als Otto Normalsterblicher...

pedrobergerac

07.02.2013, 00:26 Uhr

Genau. Die haben einfach das System der FED kopiert.
Vielleicht wird nun Goldman Sachs auf sie aufmerksam.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×