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31.10.2012

00:02 Uhr

Mehrere Tote

Wirbelsturm Sandy auf dem Weg nach Kanada

Wirbelsturm „Sandy“ hinterläßt an der US-Ostküste heere Verwüstungen und hat 30 Menschen das Leben gekostet. Nun zieht der Sturm weiter in Richtung Kanada. Am Lake Michigan werden die Ufer überschwemmt.

Heftige Winde peitschen das Wasser des Lake Michigan an die Ufer, die Stadt Chicago im Hintergrund. dpa

Heftige Winde peitschen das Wasser des Lake Michigan an die Ufer, die Stadt Chicago im Hintergrund.

New YorkInfolge des Sturms starben laut CNN mindestens 30 Menschen - das Unwetter brachte schwere Schäden über mehrere US-Staaten und erweist sich als Bewährungsprobe kurz vor der US-Präsidentenwahl in einer Woche. 18 New Yorker hat der Sturm das Leben gekostet. Diese Zahl nannte Bürgermeister Michael Bloomberg am Dienstagabend (Ortszeit) im Rathaus in Manhattan. Damit wurde mehr als die Hälfte der mindestens 30 Sturmtoten der US-Ostküste in der Metropole registriert. „Sandy“ war einer der schwersten Stürme seit Jahrzehnten, die die Region heimgesucht hatten. Das Zentrum des Sturmes lag aber gut 100 Kilometer südlich von New York in Atlantic City.

„Draußen ist es gefährlich. Heute ist ein guter Tag, um zu Hause zu bleiben und vor dem Fernseher ein Sandwich zu essen“, hatte Bürgermeister Michael Bloomberg den New Yorkern empfohlen. Die Stadt verlockte auch niemanden: Die Theater am Broadway, das Empire State Building, die Kasinos im Umland - alles dicht. „Es wird ein sehr nasser Tag“, warnte Bloomberg.

Doch „Sandy“ hatte New York schon in seiner Gewalt, als er noch gar nicht da war. Schon Stunden, bevor er auf die Küste traf, sorgte er mit einer 1000 Kilometer breiten Sturmfront für starken Regen und erste Überflutungen. Die New Yorker harrten hinter mit Klebestreifen gesicherten Fenstern aus und schauten am Fernseher zu, wie zuerst die schmalen Inseln vor der Küste umspült und dann überschwemmt wurden.

Kommentare (3)

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30.10.2012, 19:30 Uhr

Es ist sehr schlimm mit ansehen zu müssen, wie viele Existenzen vom Sturm weggeblasen wurden. Was der Sturm nicht schafft macht das Wasser platt. Auch sind die vielen Todesopfer eine riesengroße Katastrophe für alle Angehörigen.

Viel Unheil könnte bei einer anderen Infrastruktur vermieden werden.
Was mir persönlich an der Infrastruktur in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht gefällt ist die leichte Bauweise der Familienhäuser und das Stromnetz. Die Oberleitungen sind sehr Sturm anfällig.

Die USA wird sich in der Infrastruktur bewegen müssen. Überschlage ich die Sturmschäden der letzten Jahre, so könnte mit diesen gigantischen Summen sämtliche Strom-Oberleitungen unter die Erde gelegt werden.

Die USA wird regelmäßig von Tornados oder schweren Stürmen heimgesucht. Es wird Zeit, dass sich die USA mit der Infrastruktur auf die Wetterkapriolen einstellt. In der Zukunft werden noch mehr schwere Unwetter über die Vereinigten Staaten von Amerika hinweg fegen.

Der Präsident von Amerika könnte seiner Bevölkerung ein Aufbauprogramm vorlegen, was sich gewaschen hat. Das wären stabilere Mehrfamilienhäuser und das Stromnetz mit Erdkabel zu versehen. Das ist ein sinnvolles Programm und würde viele Wähler ermutigen.

Wolfsfreund

30.10.2012, 20:15 Uhr

"Viel Unheil könnte bei einer anderen Infrastruktur vermieden werden.
Was mir persönlich an der Infrastruktur in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht gefällt ist die leichte Bauweise der Familienhäuser und das Stromnetz."
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Sie drücken sich da noch sehr zurückhaltend aus. Bei dem, was diese, mit Verlaub, Bretterbuden vollständig in Trümmer legt, würde ein nordfriesischer Bauerhof nicht einmal mit einem Halm des Reetdaches zucken. Außerdem gibt geklammerte Dachziegel, die auf Hurrikanstärke ausgelegt sind und z.B. in Windlastgebieten an der Nordsee und im Hochgebirge verwandt werden. Es geht also! Aber wer standardmäßig baut wie eine billige Gartenlaube, muß sich nicht wundern, wenn es es Kleinholz gibt...

so-isses

30.10.2012, 20:39 Uhr

@Wolfsfreund
...wie bei den 3 kleinen Schweinchen.

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