Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.01.2007

14:01 Uhr

Menschen von Spritzern getroffen

Radioaktives Wasser in japanischem Atomkraftwerk ausgetreten

In einem japanischen Atomkraftwerk sind rund 370 Liter radioaktiv verstrahltes Wasser ausgetreten. Mitarbeiter haben auch Spritzer des Wassers abbekommen. Der Unfall hatte sich bei einer Routine-Inspektion ereignet.

HB TOKIO. Der Betreiber des Kraftwerks, Kansai Electric Power, erklärte am Montag, Spritzer hätten vier Mitarbeiter des Reaktors Takahama 1 in Fukui getroffen. Untersuchungen hätten jedoch keine Auswirkungen auf ihre Gesundheit ergeben. Außerhalb der Anlage sei kein Wasser ausgetreten.

Der Reaktor ist seit November für eine Routine-Inspektion abgeschaltet. Zu dem Zwischenfall sei es offenbar gekommen, als die Mitarbeiter Teile des Kühlsystems zu früh ausgebaut hätten, sagte ein Sprecher von Kansai, Satoru Kawanishi. Das Kraftwerk soll Mitte März wieder in Betrieb gehen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×