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21.12.2016

04:38 Uhr

Mexiko

Über zwanzig Tote bei Explosion auf Pyrotechnik-Markt

Für die Feiertage decken sich in Mexiko viele auf dem größtem Markt für Feuerwerkskörper mit Knallern ein. Mitten im Kauftrubel kommt es zur Explosion. Mindestens 29 Menschen sterben. Es ist nicht der erste Unfall.

300 Tonnen Feuerwerkskörper

Pyrotechnik – Bei drastischer Explosion gibt es mindestens 29 Tote

300 Tonnen Feuerwerkskörper: Pyrotechnik – Bei drastischer Explosion gibt es mindestens 29 Tote

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TultepecNach einer schweren Explosion auf einem Markt für Feuerwerkskörper im Norden von Mexiko-Stadt ist die Zahl der Toten auf 29 gestiegen. Dies teilte der Generalstaatsanwalt im Bundesstaat México, Alejandro Gómez, am Dienstag (Ortszeit) einem örtlichen TV-Sender mit. Zuvor hatte die Bundespolizei noch von neun Toten gesprochen.

Die Explosion auf dem Freiluftmarkt San Pablito in der Stadt Tultepec ereignete sich am Nachmittag, als viele Kunden für die Feiertage nach Feuerwerkskörpern suchten. In der Folge fraß sich ein Feuer durch den Markt, viele Verkaufsbuden wurden zerstört. Einsatzkräfte kämpften sich durch Asche und verschmortes Metall.

Viele Verletzte mit schweren Verbrennungen

„Die Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzten“, schrieb der Gouverneur von México, Eruviel Ávila, auf Twitter. Mindestens 15 Menschen hätten schwere Verbrennungen erlitten, einige an bis zu 90 Prozent der Körperoberfläche, sagte ein Sanitäter dem Fernsehsender Foro TV.

Rettungskräfte suchten in den Überresten der Verkaufsstände nach Verschütteten. Spezialeinheiten der Polizei wurden nach Tultepec verlegt, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen, wie der Chef der Bundespolizei, Manelich Castilla, mitteilte. Ermittler der Generalstaatsanwaltschaft untersuchten die Unglücksursache.

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto schrieb auf Twitter: „Mein Beileid für die Familien jener, die bei diesem Unglück ihr Leben verloren haben. Den Verletzten wünsche ich eine baldige Besserung.“

Rund 300 Händler vertreiben auf dem Pyrotechnik-Markt von San Pablito Raketen, Böller und Feuerwerk. Hier werden nach Angaben der Verwaltung 80 Prozent allen Feuerwerks in Mexiko verkauft. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war zunächst unklar. Bereits 2005 und 2006 hatte es auf dem Markt schwere Explosionen und Brände gegeben.

In Mexiko wird das ganze Jahr über Feuerwerk abgebrannt, beispielsweise bei religiösen Festen. Besonders viel geböllert wird aber am Nationalfeiertag im September und rund um Weihnachten.

Schon in den Jahren 2005 und 2006 war es auf demselben Markt zu ähnlichen Bränden und Explosionen gekommen, bei denen Hunderte Buden zerstört wurden.

Kommentare (3)

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21.12.2016, 15:06 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

TRAUTMANN

Danke

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21.12.2016, 15:49 Uhr

"Herr Josemin Hawel"
"Und immer nur geht alles gegen Merkel. Ich finde, dass Handelsblatt sollte etwas gegen krude Propaganda und auch Textmüll wie den von Hoffmann unternehmen."

Das ist ja wohl unerhört.
Da gibt man sich täglich von morgens bis abends die Mühe jeden Artikel,aber auch wirklich jeden zu kommentieren, und zu vielen Themen der Artikel habe ich wirklich keine Ahnung, dann wird man auch noch beschimpft.
Dabei kläre ich die Leute doch nur über Putin und Trump auf, zwei echte Kerle.
Wo wir mit unserem sprechenden Hosenanzug hingekommen sind sieht man ja wohl aktuell.
Danke

Account gelöscht!

22.12.2016, 10:26 Uhr

@Peter Spiegel
Inzwischen habe ich schon zwei Doppelgänger hier in den Kommentarbereichen. Bin mal gespannt, wieviele das noch werden...viel Feind - viel Ehr ;)
Und noch eines, wer mich hier schon länger kennt, der weis, wie ich etwas Schreibe und Formuliere...also, der weis, wie der "Richtige" Mark Hoffmann gestrickt ist.
Ich werde nie aufhören zu kommentieren. der Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr ist meine persönliche Verpflichtung, was auch sonst.
Schade ist nur, dass man am Wochenende nicht kommentieren darf
Danke!

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