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29.12.2015

16:04 Uhr

Michael Schumacher

Die vermeintliche Ruhe um den Motorsport-Star

Vor zwei Jahren verunglückte Michael Schumacher bei einem Skiunfall. Seither rätselt die Welt über den Zustand der Formel-1-Legende. Sein Medienanwalt verteidigt das Schweigen: „Jedes Statement führt zu weiteren Fragen.“

Im französischen Alpen-Skiort Méribel verunglückte der ehemalige Formel-1-Pilot schwer. Seither befindet er sich wegen eines Schädel-Hirn-Traumas in Behandlung. Reuters

Schwerer Skiunfall

Im französischen Alpen-Skiort Méribel verunglückte der ehemalige Formel-1-Pilot schwer. Seither befindet er sich wegen eines Schädel-Hirn-Traumas in Behandlung.

BerlinEs ist noch ruhiger geworden um Michael Schumacher, zumindest die meiste Zeit. Wie es dem erfolgreichsten Piloten der Formel-1-Geschichte wirklich geht, wissen auch zwei Jahre nach seinem Unfall beim Skifahren in Méribel nur die engsten Freunde und Verwandten. Keine Fotos. Keine Details. „Ein Recht auf Information über seinen Zustand hat die Öffentlichkeit nicht“, betonte Schumachers Medienanwalt Felix Damm am Montag in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Für viele ist es noch immer schwer zu begreifen. Sie haben Bilder eines Michael Schumacher vor sich, die ihn berühmt gemacht haben. Der Rekordmann mit sieben WM-Titeln und 91 Grand-Prix-Siegen. Der knallharte Gewinnertyp, der auch mal über die Grenzen des Erlaubten auf den Formel-1-Strecken hinausging. Der Modellathlet.

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Und jetzt? Zwei Jahre nach seinem Sturz, bei dem er sich am 29. Dezember 2013 ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen und tagelang um sein Leben gekämpft hatte, sah sich seine Managerin Sabine Kehm kurz vor Weihnachten genötigt, den Bericht einer Illustrierten zu dementieren, wonach Schumacher wieder gehen könne.

Solche Spekulationen seien unverantwortlich, „denn angesichts der Schwere seiner Verletzungen ist für Michael der Schutz seiner Privatsphäre sehr wichtig“, meinte sie weiter. Leider führten solche Spekulationen auch dazu, „dass viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, sich falsche Hoffnungen machen“.

Von Fortschritten, die der mittlerweile 46-Jährige macht und gemacht hat, war in einigen der gleichwohl seltener gewordenen Mitteilungen auch die Rede. Kehm verwies dabei aber auch immer relativierend auf die Schwere seiner Verletzung.

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