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10.02.2004

11:25 Uhr

Mindestens 34 Tote

Flugzeug stürzt beim Landeanflug ab

Kurz vor der Landung in Schardschah in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist am Dienstag ein iranisches Verkehrsflugzeug mit bis zu 45 Menschen an Bord abgestürzt. Mindestens 34 Menschen sind dabei ums Leben gekommen.

Von dem Flugzeug der Kish Airline blieb nur nach dem Absturz nur das Heck übrig. Foto: dpa

Von dem Flugzeug der Kish Airline blieb nur nach dem Absturz nur das Heck übrig. Foto: dpa

HB SCHARDSCHAH. Die in den Niederlanden hergestellte Fokker-50 der iranischen Fluggesellschaft Kish Airlines mit 45 Insassen sei im Landeanflug auf den Flughafen von Schardschah abgestürzt, teilten die Behörden mit. Die amtliche Nachrichtenagentur des Golfstaats, WAM, zitierte Augenzeugen, die von 33 verkohlten Leichen an der Absturzstelle berichteten. Ein weiteres Opfer erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

„Nur ein Teil des Hecks ist übrig geblieben“, berichtete eine Augenzeugin. „Es sieht nicht danach aus, dass viele Menschen überlebt haben.“ Ein Arzt im Krankenhaus Schardschah berichtete von mindestens drei Überlebenden. Auf dem Flughafen der Stadt verfolgten Angehörige der Opfer unter Schock die Fernsehbilder über den Absturz. Viele von ihnen weinten.

Arbeiter auf einer nahe gelegenen Baustelle berichteten, die Maschine habe sich im Landeanflug hin und her bewegt. Aus dem Triebwerk seien seltsame Geräusche gedrungen. In Sicherheitskreisen hatte es zunächst geheißen, das Unglück habe sich beim Landen der Maschine ereignet.

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