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14.04.2014

21:36 Uhr

Missbrauch für Flugreisen

Behörden gelingt Schlag gegen Kreditkartenbetrüger

Einem Medienbericht zufolge haben Sicherheitsbehörden weltweit 183 Menschen festgenommen, die im Verdacht stehen, durch Kreditkartenbetrug Flugtickets erworben zu haben. Die Airlines halfen bei der Aktion kräftig mit.

Missbrauch von Kreditkarten: Eine koordinierte Aktion hat zur Verhaftung von weltweit fast 200 Verdächtigen geführt. dpa

Missbrauch von Kreditkarten: Eine koordinierte Aktion hat zur Verhaftung von weltweit fast 200 Verdächtigen geführt.

BerlinMit einer Aktion in 32 Ländern sind internationale Sicherheitsbehörden gegen Kreditkartenbetrug im Luftverkehr vorgegangen. Bei dem Einsatz an 68 Flughäfen wurden insgesamt 183 Verdächtige festgenommen. Wie der in Berlin erscheinende „Tagesspiegel“ (Dienstag) schreibt, schlugen die Ermittler auch in Berlin, Frankfurt am Main und München zu. Die Aktionen waren bereits am Dienstag und Mittwoch vergangener Woche, wie auch Europol mitgeteilt hatte.

Zur Koordinierung des monatelang im Geheimen vorbereiteten Einsatzes hätten sich in der niederländischen Einsatzzentrale Vertreter von Polizei, von 35 Fluggesellschaften sowie von den großen Kreditkartenfirmen versammelt, berichtet die Zeitung. Die Airlines hätten in insgesamt 265 Fällen verdächtige Tickets gemeldet, mit denen Passagiere einchecken wollten. Die Aktion wurde laut Europol in 24 EU-Staaten sowie in Island, Norwegen, der Schweiz, der Ukraine, Brasilien, Kolumbien, Peru und den USA gestartet.

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Der Erwerb von Flugtickets im Internet, die mit gefälschten oder gestohlenen Kreditkarten bezahlt werden, stelle ein zunehmendes Problem für die Fluggesellschaften dar, hieß es. Der Internationale Luftfahrtverband (IATA) schätze den Schaden auf rund 820 Millionen Dollar pro Jahr (593 Mio. Euro), was 0,3 Prozent der Ticketverkäufe per

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dpa

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