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06.10.2017

17:43 Uhr

Mittelamerika

Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen

Die Karibik war zuletzt von einer Reihe heftiger Hurrikans getroffen worden. Tropensturm „Nate“ ist zwar nicht so schnell, bringt aber große Regenmengen mit. Mehrere Menschen kommen in reißenden Fluten ums Leben.

Dauerregen und Dammbrüche: Tropensturm "Nate" hat im amerikanischen Managua für Überflutungen gesorgt. Reuters, Sascha Rheker

Managua unter Wasser

Dauerregen und Dammbrüche: Tropensturm "Nate" hat im amerikanischen Managua für Überflutungen gesorgt.

ManaguaTropensturm „Nate“ hat in Mittelamerika mindestens 23 Menschen in den Tod gerissen. Zwölf weitere galten zunächst noch als vermisst, wie die Behörden am Donnerstagabend (Ortszeit) mitteilten. Der Sturm sorgte in Costa Rica, Nicaragua und Honduras für starken Regen, Überschwemmungen und Erdrutsche. „Nate“ zog in der Karibik die Ostküste von Honduras entlang und dürfte danach Kurs auf die mexikanische Halbinsel Yucatán nehmen.
Die Regierung von Costa Rica rief den nationalen Notstand aus. Acht Menschen kamen dort ums Leben. Rund 7200 Menschen suchten vor den Überschwemmungen Schutz in Notunterkünften. Eine halbe Million Menschen waren ohne fließendes Wasser.


In Nicaragua wurden elf Menschen getötet. Flüsse traten über die Ufer und Straßen sowie Brücken wurden beschädigt. Das Archipel Cayos Misquitos wurde evakuiert und die Einsatzkräfte brachten rund 800 Menschen in Sicherheit. In Honduras kamen vier Menschen in dem Tropensturm ums Leben. Der Katastrophenschutz gab für mehrere Regionen eine Wetterwarnung heraus. Der Regen könnte noch stärker werden, hieß es.
Laut Vorhersage könnte „Nate“ noch am Freitag den mexikanischen Badeort Cancún treffen und dann weiter über den Golf von Mexiko auf die US-Bundesstaaten Mississippi, Alabama und Florida zuziehen. Floridas Gouverneur Rick Scott verhängte für mehrere Regionen des Bundesstaats den Notstand.

Von

dpa

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