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06.06.2017

12:41 Uhr

Mordfall Endingen

Ermittlungsgruppe wird aufgestockt

Nach einer akribischen Spurensuche in Deutschland und Österreich sind die Ermittler überzeugt: Sie haben den Mann, der zwei junge Frauen umgebracht hat. Doch der streitet die Tat vehement ab.

Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen wegen des Mordes an einer Joggerin in Endingen wird die Ermittlungsgruppe zu dem Fall wohl wieder personell verstärkt. dpa

Ermordete Joggerin in Endingen

Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen wegen des Mordes an einer Joggerin in Endingen wird die Ermittlungsgruppe zu dem Fall wohl wieder personell verstärkt.

EndingenNach der Festnahme eines Verdächtigen im Fall der getöteten Joggerin in Endingen bei Freiburg stockt die Polizei ihre Ermittlergruppe wieder auf. Die Zahl der Beamten werde von zehn auf rund 20 verdoppelt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Außerdem sollte der 40 Jahre alte Fernfahrer am Dienstag zum zweiten Mal vernommen werden. Bei der ersten Vernehmung am Tag seiner Festnahme hatte er die Tat den Angaben zufolge vehement abgestritten.

Der 40-Jährige soll Anfang November 2016 die 27-Jährige vergewaltigt und getötet haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, knapp drei Jahre zuvor in Österreich eine Studentin missbraucht und umgebracht zu haben.

Eine DNA-Spur hatte zu dem mutmaßlichen Täter geführt. Er hatte gemeinsam mit anderen Fahrern einer Spedition in der Region eine freiwillige Speichelprobe abgegeben. Zuvor hatten sich die Erkenntnisse verdichtet, dass der Täter bei dieser Spedition gearbeitet haben könnte. Am vergangenen Freitag kam der entscheidende Hinweis von den Kriminaltechnikern zu dem DNA-Treffer, danach erfolgte die Festnahme. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

Von

dpa

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