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25.11.2013

16:56 Uhr

Mutmaßliche Terroristen verurteilt

Lange Haftstrafen für Anschlagspläne auf ESC in Baku

Ein Gericht in Aserbaidschan hat 29 Männer zu langen Haftstrafen verurteilt. Ihnen wird vorgeworfen, Terroranschläge auf den Eurovision Song Contest in Baku 2012 geplant zu haben.

Der Eurovision Song Contest 2012 in Baku lief reibungslos vonstatten – auch, weil die aserbaidschanische Polizei geplante Anschläge verhindern konnte. AFP

Der Eurovision Song Contest 2012 in Baku lief reibungslos vonstatten – auch, weil die aserbaidschanische Polizei geplante Anschläge verhindern konnte.

BakuWeil sie Terroranschläge auf den Eurovision Song Contest (ESC) 2012 in Baku geplant haben sollen, hat ein Gericht in Aserbaidschan insgesamt 29 Männer zu langen Haftstrafen verurteilt. Die mutmaßlichen Islamisten hätten Attentate auf den autoritären Präsidenten Ilham Aliyev und die Veranstaltungshalle Crystal Hall vorbereitet sowie auf mehrere bei westlichen Gästen beliebte Hotels. Ein Richter in der Hauptstadt Baku verurteilte deswegen drei Männer zu lebenslanger Haft und die übrigen zu 9 bis 15 Jahren hinter Gittern, wie das Internetportal contact.az am Montag berichtete.

Die Sicherheitskräfte der Südkaukasusrepublik hatten nach eigenen Angaben vor dem ESC bei landesweiten Großeinsätzen insgesamt 40 Islamisten festgenommen sowie zwei getötet und dabei etliche Waffen und große Mengen Sprengstoff entdeckt. Viele Verdächtige sollen aus dem benachbarten russischen Konfliktgebiet Dagestan stammen, wo Islamisten für ein unabhängiges „Emirat“ kämpfen. Das muslimisch geprägte Aserbaidschan mit einer Grenze auch zum Iran gilt bisher nicht als Ziel von Terroristen.

Von

dpa

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